Samstag, 04. Februar 2012
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Der Tag an der Börse

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Angestachelt von verblüffend starken US-Arbeitsmarktdaten versuchen Anleger, die Aktienkurse weiter nach oben zu treiben - auch wenn Mahner von einem "überkauften Markt" sprechen. Die Aussicht auf eine Einigung im Griechen-Streit verstärkt die gute Stimmung sogar noch.
Im FTD-Überblick geht es diesmal um Frostschaden, Zinsertrag, Datenklau bei Kreditkarten, Vertrauensverlust sowie Zusatzkosten bei Onlinereisebüros.
In Hellas geht nicht nur die Angst um vor der Staatspleite. Die Bevölkerung hat auch Bammel vor einer Rückkehr zur Drachme. Sie heben deshalb gewaltige Summen von ihren Konten ab - und bunkern das Geld teils an nicht wirklich sicheren Orten.
Der US-Stellenaufbau geht fast doppelt so stark voran wie erwartet. Obwohl in der Griechen-Krise kein Durchbruch zu erwarten war, nutzten die Anleger die gute Stimmung und kauften munter Finanztitel.
In den vergangenen zwei Jahren wurden über 60 Mrd. Euro von Bankkonten in Hellas abgezogen. Nach Angaben des Finanzministeriums floss nur ein Viertel davon ins Ausland. Den Rest sollen die Bürger in ihren Häusern versteckt halten.
Die Vereinbarung über den Schuldenschnitt für Hellas lässt auf sich warten. Weil sich die Athener Regierung nicht über geplante Reformen einigen kann, verschieben die Euro-Finanzminister ein Sondertreffen. Der Zeitplan zur Rettung des Fast-Pleitestaates ist in Gefahr.
Die Regierung meldet ein Plus von 240.000 Stellen im Januar. Das ist der stärkste Beschäftigungszuwachs seit neun Monaten. Die Börsen reagieren begeistert.
Das Schweizer Kartellamt ermittelt gegen zwölf Institute - darunter die Deutsche Bank. Der Anlass: Eine Selbstanzeige, der Verdacht: Zinsmanipulation. Die Wettbewerbshüter steigen in eine internationale Untersuchung ein.