Die Bahn im Test
Bahnfahrkarten im Reisebüro oft günstiger

Fahrkarten aus dem Bahn-Reisecenter muss der Bahnkunde meist in langen Warteschlangen "erstehen". Die Bahn empfiehlt den Kauf im Internet oder an den gerade für ältere Menschen oft ziemlich gewöhnungbedürftigen Automaten. Aber zahlt sich das für die Kunden auch aus? Ein Test
des Fernsehmagazins "Infomarkt" zeigte: Fast immer konnte ein normales Reisebüro
die preiswerteren Tickets besorgen. Beispielsweise kostete eine Fahrkarte 2. Klasse von Freiburg nach
Mannheim für zwei Erwachsene und zwei Kinder bei der Bahn 84,-, im Reisebüro
nur 66,- Euro. Ein Hin- und Rückfahrt für zwei Erwachsene mit der BahnCard 50
von Freiburg nach Paris war bei der Bahn für 310,- Euro zu haben, im Reisebüro
dagegen schon für 259,- Euro. Das Fazit der Fernsehmacher: „Die Hoffnung, dass
wir fürs Selbermachen am Automaten und im Internet belohnt werden, ist also bei
der Bahn häufig trügerisch.“
In Dortmund zu besichtigen
9.000 Objekte in Deutschlands einzigem Giraffen-Museum

Die größte
Giraffenherde der Welt tummelt sich in Deutschlands einzigem Giraffen-Museum in Dortmund.
Hier gibt es Giraffen
überall: Im Garten, auf der Garage und im Haus - die langen Hälse
drängen sich vom
Keller bis unters Dach. Stolzer Museumsbesitzer ist der 64-jährige Heinz-Jürgen
Preuß. 9.000 Objekte aus der ganzen Welt hat der selbst fast 2 Meter große Giraffen-Fan im Laufe von 30
Jahren zusammengetragen - darunter Kunst und Kitsch, Kleidung und jede Menge
Alltagsgegenstände im Giraffen-Design. Besucher werden vor seinem Haus
schon von einem selbstgefertigten, 5,85 Meter großen gefleckten Riesen
erwartet. "Museumschef" Preuß führt jeden
Gast persönlich durch die Ausstellung, die seit 1992 im Guinness-Buch der Rekorde steht. Besichtigungen sind nach Terminabsprache
möglich. Hier geht's zur Internetseite des Museums, auf der auch viele Fotos
der Sammlung zu sehen sind.
Schlossberghöhlen Homburg
Saarland: Europas größte Buntsandsteinhöhle wieder geöffnet
Die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas sind nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit März 2007 wieder geöffnet. Mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in zwölf Stockwerken übereinander sind die Schlossberghöhlen im saarländischen Homburg ein einzigartiges Naturdenkmal. Sie entstanden durch den Abbau von Buntsandstein und die Errichtung von Lagerräumen in der Zeit vom 11. bis 17. Jahrhundert. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen. Derzeit ist die 10. Etage der geheimnisumwitterten Höhlen zur Besichtigung freigegeben.
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