Montag, 24. September 2018
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Kochwasser & Co.

Die perfekte Nudel: So gelingt Pasta mit Biss

PenneFast jeder mag Nudeln. Denn Pasta ist lecker und vielseitig, außerdem schnell und unkompliziert zubereitet. Doch eine Nudel schmeckt nur dann richtig italienisch, wenn sie nicht matschig, sondern bissfest gekocht ist. Doch wie kriegt man das hin? Die perfekte Al-dente-Nudel, bissfest mit knackigem Kern, gelingt mit ein paar kleinen Tricks.

Das Kochwasser

Die Teigwaren sollten in reichlich, sprudelnd kochendes Wasser (1 Liter pro 80 Gramm) gegeben werden. Das erhöht die Bissfestigkeit, sagen Teigwaren-Experten. Mit einem Tropfen Öl kocht das Wasser nicht so leicht über. Ohne Öl ist die Nudel aber poröser und aufnahmefähiger für die Soße. Deshalb kocht kein Italiener seine Pasta mit Öl im Kochwasser, denn diese wird in Italien meistens schon vor dem Servieren mit der Soße vermischt, damit sich beides gut verbindet. Übrigens lässt sich, wie oft fälschlich behauptet, durch Öl im Kochwasser das Zusammenkleben der Nudeln nicht verhindern. Daher muss gelegentlich umgerührt werden. Salz wird erst ganz kurz vor oder kurz nach den Nudeln in das Kochwasser gegeben, da es die Siedetemperatur erhöht.   

Die Kochzeit

Nudeln sollte man auf keinen Fall länger als auf der Packung angegeben kochen. Denn zu lang gekochte Nudeln verlieren an Geschmack und Konsistenz. Eher kann man noch eine halbe Minute oder eine Minute Kochzeit abziehen, wenn man seine Pasta richtig schön bissfest mag. Nach dem Kochen die Nudeln in ein großes Sieb abgießen und kurz abtropfen lassen. Die Soße sollte bereits vor den Nudeln fertig sein.   

Verschiedene Pastasorten und wozu sie passen

Für jede Art von Nudelgericht gibt es eine besonders geeignete Nudelsorte. So sind Makkaroni und Penne für Aufläufe und Gerichte mit viel Soße hervorragend geeignet. Die lange, dünne Spaghetti passt zu Tomaten-, Hackfleisch- oder Käsesoße in allen Variationen, während Spiralnudeln als Beilage zu Gemüse und Fleisch gereicht werden. Bandnudeln lassen sich gut mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Spätzle und Knöpfle verwendet man klassischerweise für schwäbische Spezialitäten, die Schmetterlingsnudel (Farfalle) für Salate und Suppen.

Des Deutschen liebste Nudel

Italienbesucher wissen: Hier gibt es zu jeder Soße die passende Nudel, und umgekehrt. Doch auch in Deutschland nimmt die Produktvielfalt immer weiter zu. Mehr als 100 verschiedene Nudelsorten werden von heimischen Herstellern angeboten. Verbraucher finden Teigwaren aus Hartweizen, Dinkel und Roggen, aus Vollkorn, mit und ohne Ei - manche Nudeln werden mit Gemüse und Kräutern gefärbt. Besonders vielfältig sind die Formen der Pasta: Auf Platz 1 der Beliebtheitsskala liegt Spaghetti, gefolgt von Spiral-Nudeln (z.B. Fusilli), Bandnudeln und Röhrennudeln (z.B. Penne). Auch Spätzle und Makkaroni sind beliebt. Im Trend liegen jedoch dünne Nudelformen, die mehr Soße aufnehmen.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

- Quelle: aid infodienst

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