Freitag, 24. November 2017
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Wissenswertes mit Rezept

Fein würzig und nussig: Frische Pfifferlinge genießen

Pfifferlingsalat mit Rote Bete BlätternFeinschmecker können bis weit in den November hinein noch frische Pfifferlinge genießen. Die Delikatesse mit dem nussigen Aroma verleiht vielen Speisen eine besondere Note.

Die mild-würzigen Wildpilze eignen sich hervorragend als Beilage zu Lamm, Geflügel und Wild, schmecken aber auch zu Fisch wie Steinbutt und Dorade. Sie verfeinern Suppen und Soßen, Pasta oder das Omelette. Raffiniert ist auch ein Pfifferlings-Risotto mit Speck und Kräutern oder ein lauwarmer Salat mit frischen Pfifferlingen.

Wir verraten Ihnen Tipps zu Einkauf, Zubereitung und ein leckeres Rezept:



Pfifferlinge richtig einkaufen und aufbewahren

Häufig werden Pfifferlinge aus osteuropäischen Ländern wie Russland, Litauen und Polen eingeführt. Durch die langen Transportwege besteht die Gefahr, dass sich Schimmelpilze bilden und die empfindliche Ware verdirbt. Daher sollten Kunden statt zum gefüllten Körbchen (Staufeuchte) besser zum losen Angebot greifen - auch wenn es teurer ist. Deutsche Ware ist wegen der kurzen Transportwege natürlich die beste Wahl, aber oft nicht verfügbar. Daher ist es umso wichtiger, auf Frische zu achten.

Frische Pfifferlinge duften aromatisch, sehen goldgelb und saftig aus. Das Fleisch ist weiß, fest und nicht verfärbt oder ausgetrocknet. Je kleiner die Pilze sind, desto intensiver schmecken sie. In einer Papiertüte sind sie gekühlt zwei bis drei Tage haltbar.

Pfifferlinge immer ohne Wasser putzen

Pfifferlinge haben einen trichterförmigen Hut und werden wegen ihrer goldgelben Farbe auch Eierschwammerl genannt. Vor der Zubereitung müssen die Pilze sorgfältig mit einer Bürste, einem Pinsel oder einem Messer geputzt werden, wobei das erdige Ende des Fußes abgeschnitten wird. Waschen ist nicht zu empfehlen, da sie sich ansonsten mit Wasser vollsaugen und ihr Aroma verlieren.


Und nun zum Nachkochen ein leckeres Pfifferling-Rezept von Deutschlands einziger Biokoch-Vereinigung "BIOSpitzenköche":


Rezept: Pfifferlingsalat im Rote-Beete-Blätter-Beet

von Bio-Spitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch



Zutaten (für vier Personen):

  • 12 Rote-Beete-Blätter
  • 320 g geputzte Pfifferlinge
  • 80 g Schalottenwürfelchen
  • 120 g Tomatenwürfelchen von enthäuteten und entkernten Tomaten
  • ein halber Bund Petersilie (fein gehackt)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL echter Balsamicoessig
  • 4 EL mildes Olivenöl

Zubereitung:
Rote-Beete-Blätter in feine Streifen schneiden und auf den Tellern als Beet ausbreiten. In einer Pfanne einen Esslöffel Olivenöl erhitzen, Schalottenwürfel darin glasig dünsten, gewaschene Pfifferlinge dazugeben und kurz mit anbraten (sie müssen noch bissfest sein). Tomatenwürfel einstreuen, salzen, pfeffern und von der Platte nehmen. Mit dem Essig ablöschen und gut durchschwenken. Zum Schluss mit dem restlichen Olivenöl übergießen und nochmals durchschwenken. Auf dem Rote-Beete-Blätter-Beet verteilen und noch lauwarm servieren.

Kauftipp Rote-Beete-Blätter:
Frische Rüben mit Blättern erhält man meistens auf guten Gemüse- und Bio-Märkten. Da die Rote Beete neben den Zuckerrüben mit Mangold verwandt ist, schmecken die aromatischen Blätter auch ähnlich. Dazu sind sie sehr gesund: Ihr Vitalstoffreichtum übertrifft den der roten Rübchen um ein Vielfaches.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de
- Quellen: aid / © Rezept: Jürgen Andruschkewitsch / © Fotos: BLE Bonn


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