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Montag, 21. Mai 2012
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Kostenlose Hilfe beim Einkaufen

Greenpeace-Ratgeber: Essen ohne Gentechnik

Ratgeber Greenpeace: Essen ohne GentechnikDer Trend zu gentechnikfreien Eiern und Milchprodukten auf dem Lebensmittelmarkt hält an, und die meisten Konsumenten wünschen sich ausschließlich derartige Lebensmittel. In dem kostenlosen Einkaufsratgeber "Essen ohne Gentechnik" listet die Umweltschutzorganisation Greenpeace deutsche Unternehmen auf, die ohne gentechnisch veränderte Futterpflanzen produzieren.

Verbraucher für Produkte ohne Gentechnik

Immer mehr Molkereien und Eierproduzenten setzen auf eine gentechnikfreie Fütterung, während laut Greenpeace die Geflügelfleischbranche zurückfällt und häufig wieder Gen-Soja verfüttert. Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu vermehrtem Pestizideinsatz. Greenpeace setzt sich daher gegen riskante Gen-Pflanzen auf dem Acker und dem Teller ein.

"Umfragen belegen, dass die meisten Verbraucher keine Lebensmittel wollen, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen hergestellt werden", sagt Stephanie Töwe, Gentechnik-Expertin von Greenpeace. "Doch vielen Geflügelfleisch-Produzenten scheint dieser Wunsch egal zu sein. Dabei sollte gerade die Geflügelbranche aus ihren Fehler lernen. Schlechte Tierhaltung, hoher Medikamenteneinsatz und Dioxin im Futter sorgen immer wieder für Empörung. Auf Gen-Pflanzen im Tierfutter zu verzichten, ist ein kleiner aber wichtiger Schritt für eine nachhaltige Produktion."

Gen-Kennzeichnung gesetzlich nicht vorgeschrieben

Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen gefährdet die biologische Vielfalt und führt zu vermehrtem Pestizideinsatz. Greenpeace setzt sich daher gegen riskante Gen-Pflanzen auf dem Acker und dem Teller ein. Per Gesetz müssen Eier, Milch und Fleisch von Tieren, die gentechnisch veränderte Pflanzen gefressen haben, nicht als Gen-Lebensmittel gekennzeichnet werden. Hier hilft der Greenpeace-Einkaufsratgeber. Er zeigt, welche Unternehmen bereits Gen-Pflanzen vermeiden und welche dies planen. So wird beispielsweise eine der gößten Käsemarken Deutschlands mit dem "Ohne Gentechnik"-Siegel versehen.

Neben positiven Branchenbeispielen nennt der Greenpeace-Ratgeber auch jene Molkereien, die keine Gentechnikfreiheit garantieren wollen. Dazu zählen führende Unternehmen, die ihre Molkereiprodukte mit Bildern von grünen Wiesen und Alpenpanorama bewerben, deren Produkte aber von Milchkühen stammen, die importierte und genmanipulierte Futterpflanzen fressen.

Keine Auskunft gibt die Greenpeace-Broschüre darüber, wie die genannten Firmen mit dem Thema Tierschutz umgehen. Greenpeace betont jedoch, dass artgerechte Tierhaltung nach wie vor eine zentrale Forderung bei der Fleisch- und Milcherzeugung ist.


Bezugsquellen für den Einkaufs-Ratgeber "Essen ohne Gentechnik":

Der kostenlose Ratgeber, der regelmäßig in aktualisierten Auflagen erscheint, ist kostenlos erhältlich unter der Telefon-Nummer: 040-30618-120

und

zum direkten Lesen und Ausdrucken oder auf den eigenen Computer speichern
auf der Greenpeace-Internetseite hier ...



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: Greenpeace


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