Freitag, 14. Dezember 2018
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Tipps und zwei Rezepte

Herbstgenuss: Jetzt hat der Kürbis Saison

KürbisseJetzt ist Kürbiszeit. Ob süß oder pikant, gedünstet, überbacken oder eingelegt - die herbstlich-bunten Früchte sind in der Küche vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse. Aber wie werden die einzelnen Sorten richtig verarbeitet? Hier einige Tipps und zwei sehr einfache Rezepte und auch ziemlich schnelle Rezepte - für eine leckere Kürbissuppe sowie einen tollen Kürbis-Eiskuchen.

Vor der Zubereitung sollte ein Kürbis zunächst gewaschen und anschließend mit einem scharfen Messer halbiert werden. Die Kerne und groben Fasern entfernt man am besten mit einem Löffel und schneidet die Frucht dann zum Schälen in handliche Stücke.


Mit oder ohne Schale - die Verarbeitung verschiedener Kürbissorten
Manche Sorten sind aber nicht so einfach zu "knacken", da sie eine harte Schale oder ein massiges Fruchtfleisch haben. Da helfen ein paar Tricks. So können Sie besonders große Exemplare wie den Muskatkürbis oder einen großen Hubbard aus etwa einem Meter Höhe auf den Boden fallen lassen. Er bekommt dann meist einen Riss und lässt sich so problemlos öffnen. Wenn aber  die Schale nicht nachgibt, wird der Kürbis für dreißig bis vierzig Minuten bei etwa 150 Grad Celsius in den Backofen gelegt und anschließend wieder abgekühlt. Dann lässt er sich leicht schneiden und verarbeiten.

Bei wenigen Sorten wie dem Hokkaido zerfällt die dünne zarte Schale beim Kochen und kann mitgegessen werden. Je nach Rezept wird der kleine Kürbis mit dem kastanienartigen Geschmack in Stücke geschnitten, geraspelt oder püriert. Er lässt sich aber auch beispielsweise mit Zwiebeln, Äpfeln und Kasseler füllen. Die sogenannten Mini-Squash-Kürbisse können ebenfalls im Ganzen mit Schale zubereitet und gegessen werden. Mit Tomaten und Zwiebeln geschmort bringen sie Abwechslung auf den Speiseplan. Im jungen Zustand ist auch die Schale der Moschus- oder Bisamkürbisse essbar. Dazu gehört bespielsweise der birnenförmige Butternusskürbis. Sein Fruchtfleisch ist cremig, erinnert an Avocado und ist ideal für Suppen, Soßen und Aufläufe.

Der durch Halloween bekannte Riesenkürbis hingegen hat eine ungenießbare Schale und ist nicht besonders schmackhaft, lässt sich aber prima zu einer Laterne aushöhlen.

Qualitätsmerkmale beim Kürbis
Achten Sie beim Einkauf auf Qualität. Die Kürbisse sollten unverletzt, frei von Druckstellen und ausgereift sein. Reife Kürbisse klingen leicht hohl, wenn man auf die Schale klopft und haben einen verholzten Stiel. Kleinere Exemplare besitzen ein festeres Fruchtfleisch, mehr Geschmack und sind weniger faserig als größere Früchte. Zierkürbisse sind ausschließlich als Dekoration zu empfehlen. Sie enthalten giftige Bitterstoffe, die aus den kultivierten Kürbissorten herausgezüchtet wurden.

Und hier die beiden Rezepte:

Rezept "Kürbissuppe mit Kokos und Tomate"

von BIOSpitzenköchin Mayoori Buchhalter

Zutaten (für vier Personen):

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis
  • 400 ml Kokosmilch
  • 4 EL Tomatenmark
  • ½ TL Kreuzkümmel gemahlen
  • 1 Prise Chilipulver
  • Salz
  • Wasser

Zubereitung:
Den Kürbis vierteln, entkernen, in große Stücke schneiden. Zusammen mit der Kokosmilch, dem Tomatenmark, Kreuzkümmel, Chili und 200ml Wasser aufkochen.
30 Minuten köcheln. Pürieren und mit Salz, Kreuzkümmel und Chili abschmecken.
- Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten


Rezept "Kürbis-Eiskuchen"

von BIOSpitzenkoch Konrad Geiger
 
Zutaten (für 4 Personen):

  • 8 Eigelb
  • 380 g Zucker
  • 250 ml Sahne
  • 600 ml Milch
  • 250 g Kürbis (am besten Butternusskürbis)
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL brauner Rum
  • 100 ml Wasser
  • 100 ml Limonensaft
  • 20 g Spekulatius
  • 30 g Butter

Zubereitung:
Die Spekulatius in einer Schüssel fein zerbröseln und mit Butter vermischen. Die Butterbrösel gleichmäßig an der Innenwand einer runden Springform (26 cm Durchmesser) festdrücken, sie bilden später den Rand des Kuchens. Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und etwa eine Stunde im Eisfach kühl stellen.

Die Eigelbe und 80 g Zucker in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und mit Sahne, Milch und weiteren 100 g Zucker unter beständigem Rühren kurz zum Kochen bringen. Anschließend die heiße Flüssigkeit nach und nach unter die Eigelbmischung rühren. Danach das Ganze durch ein Sieb passieren und in einem Topf sammeln.

Die Flüssigkeit im Topf kurz erhitzen. Währenddessen den Kürbis in kleine Stücke schneiden und rund 10 Minuten mit wenig Wasser kochen, dann pürieren und anschließend in den Topf zur Flüssigkeit geben. Die Masse im Eisfach anfrieren lassen, den Rum hinzugeben und alle fünf Minuten umrühren, bis zäh-flüssiges Kürbis-Milcheis entstanden ist. Das Kürbiseis aus der Gefriertruhe nehmen, kurz auftauen lassen und in die Backform geben. Anschließend noch einmal kurz gefrieren lassen.

Wasser, Limonensaft und den restlichen Zucker erhitzen und etwa 4 Minuten karamellisieren lassen. Den Kürbiskuchen aus der Springform nehmen, in Stücke schneiden und mit der warmen Karamellsauce servieren.
- Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Ihre serviceseiten50plus-Redaktion wünscht guten Appetit!


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: aid // Rezepte: BLE-BIOMomente


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