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Montag, 21. Mai 2012
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Information zu Lebensmittel-Kennzeichnungen:

Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verbrauchsdatum

Ausschnitt Video Viele Verbraucher entsorgen Lebensmittel unmittelbar nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums. Doch das ist keineswegs nötig, sondern eine unnötige Verschwendung. Darauf weist das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) hin. Im Gegenteil: Häufig sind Lebensmittel auch noch viele Tage nach diesem Zeitpunkt völlig einwandfrei und unbedenklich zu genießen.

Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis zu welchem Tag, Monat oder Jahr das ungeöffnete und richtig gelagerte Lebensmittel seine spezifischen Eigenschaften wie Geschmack, Geruch, Farbe, Konsistenz und Nährwert behält. Es ist eine Information des Herstellers und bedeutet nicht, dass das Produkt danach verfallen ist und nicht mehr verzehrt werden kann. Normalerweise schmecken die Produkte bei richtiger Lagerung auch noch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums gut und sind keine Gefahr für die Gesundheit. Hier sind Verbraucher gefragt, die Produkte mit allen Sinnen zu prüfen: sehen, riechen, fühlen, schmecken. Solange das Produkt nicht auffällig ist, kann es in der Regel noch gegessen werden.

Was bedeutet das Verbrauchsdatum?

Anders verhält es sich beim Verbrauchsdatum: Das Verbrauchsdatum muss auf Lebensmitteln angegeben werden, die durch Keime sehr leicht verderben und dann gesundheitsschädlich sein können, zum Beispiel Hackfleisch und Räucherlachs. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums dürfen solche Produkte nicht mehr verkauft werden und Verbraucher sollten sie auch nicht mehr essen.

Video und Servicekarte des Verbraucherschutzministeriums

Auch, weil immer noch zahlreiche Konsumenten das Mindesthaltbarkeitsdatum mit einem Verfallsdatum verwechseln, landen Jahr für Jahr erhebliche Mengen wertvoller, oft ungeöffneter Lebensmittel auf dem Müll - obwohl sie noch essbar wären. Dieser Verschwendung will das BMELV mit einer im Januar 2012 gestarteten Aktion entgegenwirken. Denn, so Verbraucherschutzministerin Aigner: "Lebensmittel sind kostbar, aber jährlich landen viele Millionen Tonnen auf dem Müll. Wer bewusst mit Lebensmitteln umgeht, leistet einen Beitrag zum Schutz des Klimas und der Umwelt - und spart obendrein noch bares Geld."

Wissenswerte Verbraucher-Informationen dazu liefert die Internetseite des BMELV, unter anderem auch mit dem Video "Teller oder Tonne?" sowie einer Servicekarte zum Thema, die man sich dort anschauen und ausdrucken kann. 

Hier geht es zu dem Video und der Servicekarte ...




- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle u. © Grafik: BMELV / Screenshot: Video "Teller oder Tonne"

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