Sonntag, 23. April 2017
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Wenn das Essen zum Ärgernis wird

Wie man sich im Restaurant stilsicher beschwert

BesteckAuch wenn gute Gastronomen alles für die Zufriedenheit ihrer Gäste tun, läuft gelegentlich doch nicht alles perfekt: Das Essen ist nicht warm genug, der Kellner hat die falsche Bestellung aufgenommen oder es schmeckt nicht. Fehler, die zwar passieren können, aber vom Restaurantgast angesprochen werden wollen. Doch wie beschwert man sich als unzufriedener Gast richtig?

Eine Umfrage des Gastronomieportals Bookatable hat gezeigt: 96 Prozent aller Restaurantgäste halten schmutziges Geschirr im Restaurant für unverzeihlich. Unsaubere Lebensmittel sind für neun von zehn Gästen ein absolutes Tabu. Als Gast möchte man sich  solchen und anderen Fällen unmissverständlich beschweren, aber ohne aus der Rolle zu fallen. Beachtenswerte Tipps des Bookatable-Teams demonstrieren, wie man sich angemessen verhält, wenn der Restaurantbesuch zur Enttäuschung wird.

Auch jede Beschwerde ist eine Frage des Stils

Schon in der Bibel heißt es: "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein". Anders gesagt: Fehler können jedem passieren. Darauf sollte sich ein unzufriedener Gast besinnen, bevor er das Servicepersonal an den Tisch ruft, um die Arbeit des Kochs oder anderer Mitarbeiter im Restaurant zu beanstanden. Die Devise bei Klagen: Stil bewahren! Allein die Tatsache, dass man im Restaurant zahlen muss, gibt dem Gast noch nicht das Recht, beleidigend oder ausfallend zu werden. Die passende Beschwerde wird daher in ruhigem Ton, freundlich und vor allem höflich vorgetragen. Dabei muss sie keineswegs immer objektiv sein, denn der Gästeeindruck beruht neben einfach nachprüfbaren Tatbeständen auch auf dem subjektiven Erleben. Generell gilt in jedem Fall jedoch: Höfliche Beschwerden werden meist wesentlich ernster genommen und führen am Ende auch eher zu einem versöhnlichen Ergebnis – wenn etwa die Rechnung erstattet oder der Gast mit einem guten Glas Wein entschädigt wird.

Das Trinkgeld - Gradmesser der Zufriedenheit

Wenn sich jedoch weder Koch noch Servicepersonal für eine höflich vorgetragene Reklamation interessieren, gibt es immer noch die Möglichkeit, die Unzufriedenheit über das eigentlich obligatorische Trinkgeld auszudrücken. Kurz gesagt: Wer schlecht bedient wird, darf ruhig auf das Trinkgeld verzichten und beim Bezahlen auch noch einmal darauf hinweisen, warum er sich das Restgeld auf Heller und Pfennig zurückgeben lässt. Der vorher vielleicht unfreundliche Kellner wird sein Verhalten eventuell noch einmal überdenken, wenn der Geldbeutel darunter leidet.

Wichtig: Immer zum richtigen Zeitpunkt reklamieren

Wer sein Essen oder den Service in einem Restaurant beanstanden möchte, sollte das in jedem Fall sofort dann tun, wenn ihm ein Missstand auffällt. Hintergrund: Wer bis zum Schluss wartet, vermittelt schnell den Eindruck, eigentlich doch nur den Rechnungsbetrag drücken zu wollen. Folge: Wenn die Vorspeise nicht geschmeckt hat, bietet es sich an, dies beim Servieren der Hauptspeise zu äußern. Und wenn der Wein korkt, sollte man das gleich nach dem ersten Schluck bemängeln und sofort eine neue Flasche verlangen - nicht erst, wenn die Flasche bereits geleert ist.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: Bookatable GmbH & Co.KG / bookatable.de

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