Sonntag, 19. November 2017
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Sport hält mobil

Auch im Alter fit und gesund bleiben

Senioren auf FahrradtourVielen Senioren fällt es mit zunehmendem Alter immer schwerer, den Alltag zu meistern. Ob Einkaufen oder Treppensteigen: Jede körperliche Aktivität kann mit großen Anstrengungen verbunden sein und wird mühsam. Dabei können schon einige wenige Übungen pro Woche dabei helfen, diese Herausforderungen merklich leichter zu meistern.

Dass der menschliche Körper im Alter zunehmend an Leistungsfähigkeit einbüßt, liegt in seiner Natur. Je älter man wird, desto schwerer fallen Aktivitäten, die früher kein Problem darstellten - ob es nun der Gang zum Supermarkt oder einfaches Treppensteigen ist. Viele Menschen fürchten diesen Lebensabschnitt, da mit ihm ein Verlust der eigenen Unabhängigkeit einhergeht. Zudem bedeutet weniger Mobilität und Kraft im Alltag auch eine eingeschränkte Lebensqualität. Um sich eine gewisse Agilität im Alter zu erhalten, sollte man deswegen regelmäßig Sport treiben. Ein Spaziergang nach dem Mittagessen ist hierbei schon ein guter Anfang.

Sport erhöht die Mobilität im Alter

Der Entwicklung der sinkenden Mobilität und Agilität kann man allerdings mit relativ wenig Aufwand äußerst effektiv entgegen wirken. Am besten gelingt das mit leichter sportlicher Aktivität. Es ist nie zu spät, damit anzufangen, und neben dem positiven Effekt auf die Ausdauer und die Bewegungsfreiheit sorgt Sport durch die Ausschüttung von Glückshormonen auch für eine gesündere Psyche und mehr Freude am Leben.

Es empfiehlt sich dabei, sowohl an der Kraft als auch an der Ausdauer zu arbeiten. Krafttraining kann man auch ohne Geräte problemlos in den eigenen vier Wänden durchführen - der eigene Körper reicht als Trainingsgewicht völlig aus. Besonders die Hauptmuskelgruppen - Schultern, Arme, Vorder- und Rückseite des Oberschenkels, Bauch und Rücken - sollte man regelmäßig kräftigen. Es gibt viele einfache Übungen, die man in den Alltag einbauen kann. Zehn Minuten nach dem Aufstehen oder am Nachmittag reichen für den Anfang völlig aus. Es geht schließlich nicht darum, dass man Muskeln aufbaut, um schwere Gewichte zu heben, sondern den Alltag auch noch dann zu meistern, wenn der Körper nicht mehr so leistungstark wie in jungen Jahren ist. Leichtes Hanteltraining ist effektiv und kann nach und nach gesteigert werden. Plant man Yoga- oder Gymnastikübungen, empfiehlt es sich, vorher den Arzt oder Physiotherapeuten zu fragen, ob man bestimmte Übungen meiden sollte.

Um Konditionstraining ohne Geräte durchzuführen, muss man die Wohnung allerdings verlassen. Walking-Gruppen speziell für Senioren sind dabei sehr beliebt und haben den schönen Nebeneffekt, dass man sich mit Gleichaltrigen und –gesinnten umgibt und so soziale Kontakte pflegen kann.

Aber auch Schwimmen, ob alleine oder in der Gruppe, ist ein sehr sinnvoller Sport, um sowohl Muskulatur als auch Kondition zu verbessern. Zudem stellt es eine extrem geringe Belastung für die Gelenke dar und kann demnach von vielen Menschen als sportliche Betätigung genutzt werden. Viele Schwimmbäder bieten zudem Wassergymnastikkurse für Senioren an.

Nicht jeder Sport ist geeignet

Die empfindlichen Gelenke und Bänder geraten mit zunehmendem Alter allerdings immer schneller an ihre Grenzen. Anstrengende Sportarten wie Fußball oder Tennis sind deswegen für Senioren eher ungeeignet. Sowohl die Gelenke als auch der Bandapparat werden dabei nämlich so stark belastet, dass es auch bei jungen und gut austrainierten Sportlern immer wieder zu Verletzungen kommt. Ab einem gewissen Alter sollte man sich also anderen Sportarten widmen, da man aber immer noch eine große Auswahl hat, findet sicher jeder etwas, an dem er Spaß hat. Körper und Geist werden es einem in jedem Fall danken.

Wenn es nicht mehr anders geht, sollte man sich helfen lassen

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Präventionsmöglichkeiten, die die Mobilität möglichst lange erhalten sollen: Irgendwann kommt bei vielen Senioren der Tag, an dem selbst einfachste Tätigkeiten nicht mehr alleine möglich sind. Das ist beileibe kein Grund, sich zu schämen oder diese Tatsache zu verdrängen. Vielmehr sollte man das als natürlich akzeptieren und sich dementsprechend helfen lassen.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich von seinen Kindern oder anderen Angehörigen helfen zu lassen. Eine sinnvolle Alternative dazu ist eine 24-Stunden-Betreuung, die man bei Anbietern wie der Deutschen Seniorenbetreuung anfordern kann. Sie hilft Senioren bei der Haushaltsführung und erledigt für sie Einkäufe. Wer also bei eingeschränkter Mobilität seinen Lebensabend lieber in den eigenen vier Wänden verbringen will als in einem Seniorenheim, für den ist dieser Service eine optimale Lösung.



© 2016 Autor: SiBu  //  Foto: Halfpoint / Shutterstock

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