Montag, 20. November 2017
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Wandern einmal anders

Barfußwandern - gesund und belebend für die Sinne

BarfußwandererDie Barfußwanderer sind unterwegs! Achten Sie doch mal bei Ihrem nächsten Spaziergang darauf. Es gibt nämlich immer mehr von ihnen. Manch einer mag bei dem Anblick von bloßen Füßen in Feld, Wald und Wiese zunächst skeptisch die Stirn runzeln. Wer es aber selbst einmal probiert, wird schnell überzeugt sein: Barfußwandern ist eine Wohltat, und das nicht nur für die Füße. Unser wichtigstes Fortbewegungsmittel freut sich allerdings freut sich allerdings ganz besonders über die Befreiung vom schweren und häufig auch unpassenden Schuhwerk.

Gerade wer im Sommer gerne ausführliche Wanderungen unternimmt, kennt dieses Phänomen: Nach einiger Zeit im festen Schnürschuh schwitzt der Fuß, die Haut wird nass und weich und damit anfällig für Verletzung. Wer jetzt nicht die hundertprozentig passenden Schuhe und Socken trägt, kann sich darauf gefasst machen zu Hause Blasen oder Wunden zu versorgen. Wer dagegen regelmäßig barfußwandert, bildet nach einiger Zeit eine kräftige, widerstandsfähige Sohlenhaut aus, die unempfindlich gegen kleinere Hindernisse ist. Darüber hinaus wird die Durchblutung gefördert. Nach jedem Ausflug fühlt sich der Fuß wohlig und warm an.

Auch Fuß- und Wadenmuskulatur profitieren vom Barfußwandern. Jede Unebenheit des Untergrundes wird vom Fuß ausgeglichen. Das fordert viel Beweglichkeit und trainiert so auch Muskelpartien, die beim Wandern im festen Schuhwerk brach liegen. Unser Fuß ist dabei durchaus so konstruiert, dass er hohe Druckbelastungen abfedern kann. Die beweglichsten und sensibelsten Teile des Fußes, Ballen und Zehen, ertasten beim Barfußwandern die Beschaffenheit des Geländes und mögliche Hindernisse und dirigieren die weitere Laufbewegung.  Deshalb berührt man beim Barfußwandern tendenziell zuerst mit dem Fußballen den Boden.

Tipps für Neueinsteiger ins Barfußwandern

Frühling, Sommer und, je nach Witterung, auch der Herbst, sind die geeigneten Jahreszeiten um barfuß zu wandern. Am angenehmsten sind Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad. Keine Angst vor Erkältungen: Der Fuß wird beim Wandern gründlich massiert und durchblutet und ist deshalb immer warm.

  • Die Sohlenhaut baut sich langsam auf. Zu Beginn ist deshalb die Gefahr von Verletzungen größer. Also vorsichtig einsteigen, zu Beginn nicht länger als ein bis zwei Stunden wandern.

  • Wichtig ist auch der geeignete Untergrund. Waldwege, Wiesen und moosige Böden bringen Laufspaß und bieten Abwechslung. Im Sommer ist auf Fallobstwiesen Vorsicht geboten, denn stechende Insekten könnten im Gras verborgen sein. Grundsätzlich gilt: Man sollte die Aufmerksamkeit immer dem Untergrund zuwenden, um Hindernissen rechtzeitig ausweichen zu können.

  • Wer zu Anfang sicher gehen möchte, nimmt etwas Verbandszeug und Sandalen im Rucksack mit. Das empfiehlt sich auch, wenn man längere asphaltierte Strecken zu überwinden hat.

  • Nach der Wanderung sollte man dem Fuß etwas Pflege gönnen. Abspülen mit Wasser und Seife und danach eine pflegende Creme sorgen für Wohlbefinden und gesunde Haut.

Spezielle Barfußwanderwege in Deutschland

Auf der Internetseite www.barfusspark.info finden Sie ein Verzeichnis der angelegten Barfußwanderwege in den verschiedenen Bundesländern.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: DGK // Foto: fotolia.de

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