Sonntag, 26. Oktober 2014
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Nordic Walking Trainerin Martina Berg:

Nordic Walking - aber bitte richtig

Matina Berg und Rosi MittermaierBewegung ist ein wesentlicher Faktor für die Gesundheit des Körpers und des Geistes - ganz nach der Redewendung "In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist". Aber welche Art von Bewegung tut unserem Körper mit 50plus wirklich gut?

Nordic Walking hat sich als eine sehr beliebte Bewegungsart etabliert und ist als gesunder Freizeitsport, der in jedem Alter ausgeübt werden kann, ideal geeignet für den Einstieg in ein regelmäßiges Fitness-Training. Nordic Walking tut gut - ohne Übertreibung, mit der richtigen Technik und im richtigen Maß trägt es zum Wohlbefinden und zur Ausgeglichenheit bei.

Einige Regeln sollten jedoch immer beherzigt werden, damit Nordic Walking regelmäßig in den Tagesablauf mit eingebunden werden kann und viel Spaß bringt an der Bewegung in der Natur. Hier einige Tipps der lizensierten Nordic Walking Trainerin Martina Berg:

  • Tipp Nr. 1 - Aufwärmen
    Das Walken sollte immer mit einer Aufwärmphase beginnen. Ein paar Übungen, wie Schulterkreisen, Rumpfdrehung und langsames los laufen genügen meistens schon aus, bis der Körper auf Betriebstemperatur ist.


  • Tipp Nr. 2 - Weniger ist mehr
    Nicht gleich mit vollem Einsatz los laufen, wenn bisher keinerlei Bewegungsart zu ihren Tagesablauf gehört hat. Ständig der Blick auf den Pulsmesser oder den Kilometerzähler ist übertrieben. Wenn die Pulsuhr einmal unterhalb der eingestellten Herzfrequenzschwelle ist, plagen manchen schon die ersten Gewissensbisse. Hier gilt, weniger ist mehr - auf den Körper hören hilft weiter.


  • Tipp Nr. 3 - Nicht jeden Tag laufen
    Eine Steigerung der Aktivität bringt auf Dauer mehr, als beim ersten Training 2 Stunden durch den Wald zu hetzen. Zu Beginn sind 45 min. Walking-Zeit völlig ausreichend. Für Gesundheitssportler gilt: Höchstens alle 2 Tage pro Woche Nordic Walking.


  • Tipp Nr. 4 - Training variieren
    Immer mit der gleichen Trainingsintensität zu walken bedeutet, keinen optimalen Trainingseffekt zu erzielen. Man sollte die Laufdauer und die Laufstrecke variieren.


  • Tipp Nr. 5 - Niemals mit Schmerzen starten
    Wenn es zwickt und schmerzt, sollte der Körper seine Erholungsphase einhalten. Schmerzen sind ein wichtiges Warnsignal, welches nicht überhört werden darf.

    Wollen Sie bis ins hohe Alter walken, ist diese Regel unbedingt einzuhalten.


  • Tipp Nr. 6 - Dehnen nach dem Walken
    Dehnen ist ein Bestandteil jeder Nordic Walking-Einheit. Zum Abschluss der Tour sollten die Muskelgruppen der Beine und des Oberkörpers leicht gedehnt werden. Dies ist ideal, um einem kleinen Muskelkaters vorzubeugen.


Beherzigen Sie diese Tipps, werden Sie sicher bald zum immer größer werdenden Kreis der Nordic Walking-Läufer gehören. Übrigens, die Hinweise wie "Stöckerlträger" oder "Ski-Fahrer ohne Ski" überhört der Könner des richtigen Nordic Walkings. Denn nur wer die Technik richtig beherrscht, weiß, dass Nordic Walking für die Kondition und als Ausdauersport ideal ist - für Körper, Geist und Seele.


Viel Spaß beim nächsten Walk!



© 2012 Text und Fotos: Martina Berg - Image 50plus



Martina BergDie Autorin:
Martina Berg, 50, ist lizenzierte Nordic-Walking Trainerin. Außerdem berät die Gründerin und Inhaberin der "Ersten Imageberatung speziell für die Generation 50plus" seit über 15 Jahren Geschäfts- und Privatpersonen, die beruflich voran und privat gut ankommen wollen, zu allen Fragen rund ums Image, zu Stylingfragen und perfekten Umgangsformen. Seit 2011 ist sie auch auf dem TV-Sender HSE24 als kompetente Modeberaterin für die Damenwelt 50plus zu sehen. Mehr über Martina Berg erfahren Sie unter
www.image50plus.de


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