Erbrecht - Neue Entscheidungen des Bundesgerichtshofs
Lebensversicherungen: Mehr für Pflichtteilsberechtigte
Streit liegt in der Luft, wenn sich Erben übergangen fühlen. Für
Lebensver-
sicherungen, bei denen ein Dritter als widerruflich Begünstigter auftaucht, hat der Bundesgerichtshof dem mit zwei Entscheidungen im April 2010 einen Riegel vorgeschoben. "Ab sofort stehen sich übergangene Erben in der Regel besser als dies nach der bisherigen Rechtsprechung der Fall war", erläutert Klaus Gladischefski, Fachanwalt für Erbrecht in Bonn.
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sicherungen, bei denen ein Dritter als widerruflich Begünstigter auftaucht, hat der Bundesgerichtshof dem mit zwei Entscheidungen im April 2010 einen Riegel vorgeschoben. "Ab sofort stehen sich übergangene Erben in der Regel besser als dies nach der bisherigen Rechtsprechung der Fall war", erläutert Klaus Gladischefski, Fachanwalt für Erbrecht in Bonn.
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Reform nach 100 Jahren
Seit 1. Januar 2010 gilt ein neues Erbrecht
Seit dem 1. Januar 2010 gilt ein neues Erbrecht. Das bis dahin geltende Erbrecht bestand in seiner
Struktur bereits seit über 100 Jahren. Die jetzige Neuregelung reagiert auf
geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen.
Modernisiert wurde vor allem das Pflichtteilsrecht, also die gesetzliche Mindestbeteiligung naher Angehöriger am Erbe. In diesem Zusammenhang wurde auch die Situation von Eigenheim- und Unternehmenserben verbessert. Zudem werden nun Pflegeleistungen beim Erbausgleich stärker berücksichtigt.
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Änderungen zum 1. Januar 2010
Erbschaftssteuerrecht: Nichts ist beständiger als der Wandel
Die letzte große Änderung zum Erbschaftssteuerrecht gab es zum 1.Januar 2009. Bereits nach einen Jahr hat der Gesetzgeber wiederum Korrekturen vornehmen müssen, weil nahe Angehörige unangemessen hoch, nämlich wie gänzlich Fremde - besteuert wurden. Seit Jahresbeginn 2010 sind nun alle Personen der Erbschaftssteuerklasse II besser gestellt. Über die Änderungen informiert die Erbrecht-Expertin Rechtsanwältin Inge Lohmann.
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Besserstellung naher Angehöriger
Wichtige Eckdaten zum neuen Erbschaftssteuer-Recht
Nach jahrelangem Streit ist zum 1. Januar 2009 das neue Erbschaftssteuergesetz in Kraft getreten. Gerade noch rechtzeitig - ansonsten wäre für Erbschaften und Schenkungen ab dem Jahr 2009 überhaupt keine Steuer mehr angefallen. Die neuen Regelungen begünstigen die so genannte "Kernfamilie" sowie den eingetragenen
(gleichgeschlechtlichen) Lebenspartner. Auch bei der Erbschaftssteuer auf Grundvermögen und Betriebsvermögen hat sich einiges geändert. Wesentliches zu dem neuen Gesetz erläutert Rechtsanwältin Inge Lohmann.
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Erben - nein danke?
Eine Erbausschlagung immer sorgsam prüfen
Nicht immer ist eine Erbschaft mit wirtschaftlichen
Vorteilen verbunden. Denn zum Vermögen, das auf den Erben übergeht, können auch
Schulden gehören. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte der Erbe sorgsam
prüfen, ob er die Erbschaft nicht besser ausschlägt. Eine Ausschlagung des Erbes kann aber auch aus anderem Gründen sinnvoll sein.
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Tipps zu Erben und Vererben
Rechtsanwältin Inge Lohmann: Häufige Fragen zum Erbrecht - Teil 1
Häufig gestellte Fragen zum Thema Erbrecht beantwortet Rechtsanwältin Inge Lohmann, Expertin für Vermögensnachfolge, in einer weiteren Ratgeber-Staffel für die Leser von serviceseiten50plus. Dieses Mal geht es um Antworten und Tipps zu zwei Fragen: die "Erbengemeinschaft beim Immobilienerbe" und das "nicht auffindbare Testament".
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Weitere Tipps zu Erben und Vererben
Rechtsanwältin Inge Lohmann: Häufige Irrtümer im Erbrecht - Teil 3
Lesen Sie hier Teil 3 zum Thema "Häufige Irrtümer im Erbrecht" mit zwei neuen, interessanten Tipps, die Rechtsanwältin Inge Lohmann exklusiv für die Leser von serviceseiten50plus.de zur Verfügung stellt. Der erste befasst sich mit der Verwahrung von Testamenten beim Amtsgericht und ein weiterer mit dem Thema Schenkung und Pflichtteilansprüche.
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