Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Ältere überzeugter als Jüngere

Mehrheit der Deutschen rechnet mit Mindestrente

EuroscheineBesonders Besserverdiener und ältere Menschen in Deutschland glauben an die Einführung einer gesetzlichen Mindestrente. Diejenigen, die tatsächlich davon profitieren würden, sind dagegen eher skeptisch. Das zeigen die zum Jahresende 2014 veröffentlichten Ergebnisse einer im Mai davor durchgeführten, repräsentativen Grundlagenstudie.

Aktuell sieht das Rentensystem in Deutschland keine Mindestrente vor, die trotz langjähriger Beitragszahlung in die gesetzliche Rentenversicherung unterstützend eingreift. Doch vor allem Geringverdiener und Menschen mit einem gebrochenen beruflichen Werdegang können nur mit Mühe ein Alterseinkommen oberhalb einer existenziellen Mindestversorgung erreichen. Die Einführung einer gesetzlichen Mindestrente, die über der staatlichen Grundsicherung liegt, wird daher vielfach diskutiert.

Interessant sind vor diesem Hintergrund auch weitere Resulate der Grundlagenstudie zur Einführung einer Mindestrente - einer Befragung von 1.047 Personen, die von dem renommierten Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag eines großen deutschen Direktversicherers durchgeführt wurde:

  • Zwei Drittel (66 Prozent) der Deutschen machen sich Sorgen, dass ihre spätere Rente, gesetzliche und private zusammengenommen, nicht ausreichen wird, um den Lebensunterhalt im Alter zu bestreiten. Bei Frauen sind es sogar drei Viertel (72 Prozent, Männer: 59 Prozent).

  • Die Deutschen rechnen damit, dass eine Mindestrente eingeführt wird: Die Mehrheit (61 Prozent) der Bundesbürger glaubt, dass eine Mindestrente in Höhe von rund 850 Euro kommen wird. 39 Prozent glauben nicht daran.

  • Geringverdiener (monatliches Haushaltsnettoeinkommen unter 1.000 Euro) sind beim Thema Mindestrente eher skeptischer. Hier glauben nur 54 Prozent, dass diese in Zukunft kommen wird. Bei den Besserverdienern (monatliches Haushaltsnettoeinkommen zwischen 3.000 und 4.000 Euro) erwarten 72 Prozent die Einführung dieser staatlichen Mindestversorgung.

  • Bemerkenswert ist, dass die Befragten, die bei der letzten Wahl ihr Kreuz bei der Linkspartei gemacht haben, mit 51 Prozent am wenigsten an die Einführung glauben, am optimistischsten sind die Wähler der Grünen (79 Prozent).

  • Auch regional gibt es Unterschiede: In den alten Bundesländern glauben 65 Prozent an eine Mindestrenten-Einführung, in den neuen Bundesländern bezweifelt dies jedoch die Mehrheit (52 Prozent).

  • Altersspezifische Differenzen zeigt die Studie außerdem: Ältere Befragte sind hinsichtlich einer kommenden Mindestrente optimistischer als Jüngere.


Für die Grundlagenstudie wurden insgesamt 1.047 Personen vom 09.05. bis 14.05.2014 im YouGov Panel Deutschland befragt.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

- Quelle: VHV-Gruppe

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