Montag, 20. November 2017
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Tipps für den Ernstfall

Versicherungen: Was Hinterbliebene wissen sollten

Symbolbild VersicherungenTestament, Tod, Nachlass ... das sind Themen, mit denen man sich nicht gern befasst. Im Ernstfall sollten Lebenspartner oder andere Angehörige jedoch unter anderem auch den Überblick über abgeschlossene Versicherungspolicen des Verstorbenen und damit verbundene Leistungen haben. Erfahren Sie, was man als Versicherter tun kann und was Hinterbliebene wissen sollten.

Damit Angehörigen bei einem Todesfall die Suche nach Unterlagen und Fristen erspart bleibt, sollten Versicherte ihre Verträge sowie andere wichtige Dokumente sicher und geordnet ablegen. Partner oder Angehörige sollten aber nicht nur wissen, welche Versicherungspolicen existieren; sie sollten auch darüber informiert sein, was im Fall der Fälle zu tun ist.  

Hier einige wissenswerte Hinweise des Versicherers Cosmos Direkt für Versicherte und Angehörige zum Handlungsbedarf bei diversen gängigen Versicherungstypen:

Sachversicherungen


Private Haftpflichtversicherung:
Sie endet bei Tod des Versicherten grundsätzlich automatisch. Gilt der Schutz jedoch auch für Familienmitglieder, bleibt er bestehen, bis der nächste Beitrag fällig wird. Dann können sich Angehörige entscheiden, ob sie die Police übernehmen möchten.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung:
Übernehmen Erben Wohnung oder Haus des Verstorbenen, geht die Hausratversicherung bzw. die Wohngebäudeversicherung automatisch auf sie über. Eine Kündigung ist erst zum regulären Ablauf vorgesehen, ein vorzeitiges Sonderkündigungsrecht existiert nicht.

In der Regel zeigen sich die Versicherer bei vorzeitigen Kündigungen kulant und akzeptieren diese auch vor dem regulären Termin. Einzige Ausnahme: die Wohngebäudeversicherung. Hier wird zum Schutze des künftigen Gebäude-Eigentümers eine Vertragskündigung erst nach der Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch akzeptiert.

Kfz-Versicherung:
Auch eine Kfz-Versicherung wird automatisch umgeschrieben, wenn ein Erbe das Fahrzeug übernimmt. Wie bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherung gilt auch bei der Kfz-Versicherung kein Sonderkündigungsrecht, es sei denn der Erbe veräußert das Fahrzeug.


Versicherungspolicen mit Kapitalauszahlungen

Lebens- und Unfallversicherungen zahlen im Todesfall an Hinterbliebene.  Daher ist der wichtigste Schritt für den Versicherten im Vertrag namentlich zu bestimmen, wer im Todesfall die Leistung erhalten soll.

Dieses sogenannte Bezugsrecht sollte der Versicherte danach von Zeit zu Zeit überprüfen und bei veränderten Gegebenheiten anpassen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Leistung wirklich an die Person gezahlt wird, die man zum aktuellen Zeitpunkt begünstigen möchte. Denn unabhängig von sonstigen Festlegungen in privatrechtlichen Verfügungen, beispielsweise einem Testament, wird die Versicherungsleistung immer nur an den in der Versicherungspolice ausdrücklich genannten Empfänger – das können auch mehrere Personen sein - gezahlt.

Angehörige sollten bei Versicherungen mit Kapitalauszahlung wissen, aus welchen Verträgen sie eine Zahlung zu erwarten haben. Denn der Versicherer kann erst dann eine Leistung erbringen, wenn ihm der Todesfall angezeigt wird. Eine Kündigung von Verträgen wie Lebens- oder Unfallversicherungen ist in dieser Situation nicht erforderlich - sie enden automatisch, wenn der Versicherte stirbt.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: ots / cosmosdirekt.de

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