Freitag, 14. Dezember 2018
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Ärztlich abklären lassen

Anhaltende Mundtrockenheit - häufig bei älteren Frauen

Wasser im GlasMundtrockenheit ist ein häufiges Leiden, vor allem bei älteren Frauen. Fachärzte raten: Bei anhaltender Mundtrockenheit sollten Betroffene einen HNO-Arzt aufsuchen, um die Ursache abklären zu lassen und von entsprechenden Behandlungsmaßnahmen zu profitieren.

Laut einer Studie aus Schweden, für die 20.000 Menschen befragt wurden, klagen sechs Prozent der 50-jährigen Frauen und 22,3 Prozent der 75-jährigen Frauen über nächtliche Mundtrockenheit.

"Bei Mundtrockenheit ist der Speichelfluss gestört, speziell Bakterien können sich leichter ansiedeln, vermehren und so zu einer unangenehmen und schmerzhaften Entzündungen der Mundschleimhaut oder der Speicheldrüsen führen. Daher sollte Mundtrockenheit, eine so genannte Xerostomie, möglichst behandelt werden", erklärt der Mediziner Dr. Joachim Wichmann, Vizepräsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Ursachen und Therapie von Mundtrockenheit

Die Ursachen für Mundtrockenheit - die sogenannte Xerostomie - sind vielfältig. Sie kann beispielsweise durch die Einnahme bestimmter Medikamente begünstigt werden. Unter anderem gehört sie zu den häufigen Nebenwirkungen von einigen Arzneimitteln für Bluthochdruck- und Herz-Patienten sowie für Menschen mit Depressionen. Außerdem kann es in Folge von Tumor-Bestrahlungen (Radiotherapie) im Kopf- Hals-Bereich zu Mundtrockenheit kommen. Auch durch verschiedene angeborene Stoffwechselerkrankungen beziehungsweise Autoimmunerkrankungen kann der Speichelfluss beeinträchtigt sein.

“Wichtig ist eine fachärztliche Diagnose, um die richtigen Therapieschritte einzuleiten. Dies kann die Gabe von Medikamenten sein oder aber nach Absprache mit dem behandelnden Kollegen der Wechsel eines Blutdrucksenkers“, erläutert der niedergelassene HNO-Arzt aus Krefeld.

Tipps für einen gesunden Speichelfluss

Generell sind eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme und eine gute Mundhygiene für einen gesunden Speichelfluss ganz wichtig. Mit zuckerfreien Bonbons und Kaugummis lässt sich die Speichelproduktion anregen, um die Drüsen zu reinigen“, rät Dr. Wichmann. Gleichzeitig wirken diese Maßnahmen oft auch gegen Mundgeruch.


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: hno-aerzte-im-netz.de

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