Freitag, 14. Dezember 2018
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Facharzt-Tipps

Erkältungen: Bei Husten & Schnupfen hilft inhalieren

Wasserdampf aus SchüsselViele Menschen erwischt mehrmals im Jahr eine Erkältung. In den Wintermonaten ist diese von Infekten der Atemwege begleitete Erkrankung besonders häufig. Täglich zehn Minuten inhalieren - das kann akute Beschwerden bei Schnupfen, Nasennebenhöhlen-Entzündungen und Husten lindern. Erfahren Sie von einem HNO-Arzt, was man beim Inhalieren beachten sollte.

Inhalieren befreit die Nase und befeuchtet die gereizten Schleimhäute der Atemwege. Prinzipiell reicht zum Inhalieren ein Topf oder eine Schüssel aus, aber gerade bei einer Bronchitis ist die Nutzung von Dampfinhalatoren noch effektiver als die Verwendung von Küchenutensilien.

Verstärkte Wirksamkeit bei Inhalationsgeräten

"Bei Inhalationsgeräten wird das Wasser aktiv vernebelt, der dazugehörige Mund-und-Nasen-Aufsatz sorgt für gezieltes Inhalieren. Je nach Gerätetyp können verschiedene Tröpfchengrößen erzeugt werden. Die Größe der Wassertröpfchen entscheidet wiederum darüber, wie tief diese in die Atemwege gelangen. Sehr kleine Tröpfchen erreichen beispielsweise auch die feinen Verästelungen der Bronchien, die Bronchiolen", erläutert Dr. Michael Deeg vom Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Tipps für das Inhalieren über einer Schüssel

Wird zum Inhalieren doch ein gewöhnlicher Topf oder eine Schüssel benutzt, sollte man sich ein Handtuch über den Kopf ziehen und zum heißen Gefäß einen Sicherheitsabstand einhalten. Das Wasser darf auf keinen Fall kochen - warmes, leicht erhitztes Wasser reicht völlig aus. Der HNO-Arzt aus Freiburg rät: "Am besten ist es, beim Inhalieren normal zu atmen und immer mal wieder das Handtuch zu lüften. Sonst kann es passieren, dass dem Inhalierenden schwindelig wird."

Was ältere Menschen beachten sollten

Gerade ältere Menschen legen am besten nach dem Inhalieren eine Pause ein, um den Kreislauf nicht zu sehr zu belasten. "Hier haben die Dampfinhalationsgeräte noch einen Vorteil, bei ihnen ist das Schwindelrisiko wesentlich geringer“, erklärt der niedergelassene HNO-Spezialist.

Zusätze im Wasser - nicht unbedingt erforderlich

Beim Inhalieren bedarf es in der Regel keiner Zusätze. "Wer aber mag, kann unterstützend Salz (nur bei Verneblern), Kamille oder ätherische Öle wie Eukalyptus hinzugeben. Geeignete Zusätze und das richtige Mischungsverhältnis sollten Sie mit Ihrem HNO-Arzt oder Apotheker besprechen", empfiehlt Dr. Deeg.

Weitere Tipps zum Thema Inhalieren finden Sie hier ...


 

- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: hno-aerzte-im-netz.de

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