Dienstag, 19. Juni 2018
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Positive Nebenwirkungen

Grüner und Schwarzer Tee - ein gesunder Trinkgenuss

zwei Tassen TeeOb in China, wo man ihn schon vor 5.000 Jahren trank, im Orient oder in Mitteleuropa - Tee gehört in vielen Regionen der Welt zu den beliebtesten Aufgussgetränken überhaupt. Neben dem Geschmack schätzen Teeliebhaber vor allem seine gleichermaßen anregende und entspannende Wirkung. Doch Tee hat auch einige positive Wirkungen auf unsere Gesundheit.

Wie beim Kaffee beruht die anregende Wirkung auch beim Tee auf dem Inhaltsstoff Koffein. Beim Tee wurde dieser früher Teein genannt. Je nach Sorte und Aufbereitung enthält Tee jedoch nur etwa halb so viel Koffein wie Kaffee. Spitzenreiter beim Koffeingehalt ist der Darjeeling Tee, besonders wenig findet man im Grüntee "Japan Bancha".

Dass Tee beruhigend und anregend zugleich wirkt, liegt an einem Gegenspieler des Koffeins, der ebenfalls im Tee enthalten ist: die Aminosäure L-Theanin. Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass dieser Stoff mit Botenstoffen im Gehirn reagiert und so in Verbindung mit dem Koffein zu einem Zustand entspannter Wachsamkeit führt.

Gesundheitsfördernde Stoffe in Grüntee und Schwarztee

Beide Tee-Arten bieten noch viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe, die in Grünem und Schwarzem Tee grundsätzlich gleichermaßen enthalten sind:

Fluorid - stärkt Zähne und Zahnfleisch
Besonders bemerkenswert sind die hohen Gehalte an Fluorid, das den Zahnschmelz stärkt und somit auch Karies vorbeugt. Ein Liter Tee liefert etwa 50 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs eines Erwachsenen.

Polyphenole - gut für Magen, Darm und Gefäße
Wichtig sind auch die sogenannten Polyphenole in grünem und schwarzem Tee, die viele positive Eigenschaften haben. Sie wirken beispielsweise beruhigend auf Magen und Darm. Schwarzer Tee, der mindestens zehn Minuten gezogen hat, ist deshalb ein beliebtes Hausmittel zur Linderung von Magen- und Darmerkrankungen. Zudem wirken Polyphenole antioxidativ und können vor Zellschäden schützen. Wer regelmäßig Grün- und Schwarztee trinkt, senkt deshalb wahrscheinlich auch sein Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen. Darauf weisen verschiedene Untersuchungen hin. Diese Wirkung wird den enthaltenen Catechinen zugeschrieben, weil sie in der Lage sind, Entzündungen in den Blutgefäßen zu unterdrücken.

Anders als bei Tieren konnte eine krebshemmende Wirkung von Grüntee beim Menschen jedoch noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Tipps für die Tee-Zubereitung

Grünen Tee sollte man nicht mit über 80 Grad heißem Wasser überbrühen. So bleiben die gesundheitswirksamen Stoffe erhalten und der Tee schmeckt nicht "fischig" - wie bei höheren Wassertemperaturen. Dagegen sollte Schwarzer Tee immer mit kochendem Wasser zubereitet werden, damit die darin enthaltenen Polyphenole sich auflösen können und er weder fad aussieht noch so schmeckt. Gesundheitsbewusste Teeliebhaber, die ihren Schwarzen gerne mit Milch trinken, sollten wissen, dass dadurch der gefäßschützende Effekt von Tee verloren geht.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: aid / welt.de

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