Freitag, 29. August 2014
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Immer mehr Betroffene - Tipps zum Selbstschutz

Krankenkassen bieten kostenlose Hautkrebs-Vorsorge

Frau 50plus mit SonnenhutJeder über 35-jährige gesetzlich Krankenversicherte hat seit dem Jahr 2008 alle zwei Jahre Anspruch auf eine kostenlose Hautkrebs-Untersuchung. Auch die Praxisgebühr entfällt, wenn der Arzt nur deshalb aufgesucht wird. Als weltweit erstes Land hat Deutschland damit eine flächendeckende, kostenfreie Hautkrebs-Früherkennung eingeführt.

Der Grund: Hautkrebs ist heute weltweit die häufigste Krebserkrankung. Durch ein geändertes Freizeitverhalten mit Sonnenurlauben zu allen Jahreszeiten sowie häufige Solarienbesuche hat die Zahl der Hautkrebs-Erkrankungen in den letzten Jahrzehnten auch in unseren Breitengraden dramatisch zugenommen.

Zahl der Hautkrebs-Kranken wächst auch hierzulande

Laut Zahlen der Deutschen Krebshilfe hat sich die jährliche Neuerkrankungsrate seit 1980 annähernd versechsfacht. Die Häufigkeit des besonders gefährlichen Malignen Melanoms, auch "schwarzer" Hautkrebs genannt, hat sich seither mehr als verdreifacht. Bei den sehr viel häufigeren "weißen" Hautkrebs-Erkrankungen treten heute sechs bis neun Mal mehr Neuerkrankungen auf als noch vor 35 Jahren. Und jedes Jahr erkranken in Deutschland fast 225.000 Menschen neu an Hautkrebs, mindestens 26.000 davon an schwarzem Hautkrebs. Dieser führt bei rund 3.000 Betroffenen jährlich zum Tode. Den Angaben der Krebshilfe zufolge befanden sich im Jahr 2011 alleine in Deutschland mindestens 875.000 Hautkrebs-Patienten in medizinischer Behandlung.

Früherkennung durch "Hautkrebs-Screening"

Früh erkannter Hautkrebs kann in fast 100 Prozent aller Fälle geheilt werden. Die  kostenlose Vorsorge-Untersuchung ist deshalb eine wichtige Maßnahme im Kampf gegen diese Krankheit - auch wenn bisher nur rund ein Drittel der Versicherten dieses Angebot der Krankenkassen nutzt.

'Das sogenannte "Hautkrebs-Screening" darf nur von speziell geschulten Haus- und Hautärzten durchgeführt werden. Der Arzt schaut dabei mit dem bloßen Auge, ohne Hilfsmittel, die ganze Haut vom Scheitel bis zu den Fußsohlen an. Auffällige Pigmentmale begutachtet er mit einer Speziallupe. Außerdem klärt der Mediziner den Patienten über die Möglichkeit weiterer Krebs-Früherkennungsuntersuchungen auf.

Tipps zum Selbstschutz vor Hautkrebs

Wie jeder selbst, ohne auf den Aufenthalt im Freien zu verzichten, Langzeitschäden der Haut vorbeugen und so das Risiko von Tumoren senken kann, erläutert der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums auf seiner Internetseite in dem Beitrag "Hautkrebs-Vorbeugung: Wie kann man sich schützen?".
Hier finden Sie die Empfehlungen des Krebs-Informationsdienstes ...



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: Deutsche Krebshilfe / Deutsches Krebsforschungszentrum

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