Montag, 16. Juli 2018
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Gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Seele

Schlafstörungen haben verschiedene Ursachen

Ohrstöpsel helfen bei schlechtem SchlafDas Einschlafen fällt schwer, das Durchschlafen auch und morgens wacht man viel zu früh auf. Die Folgen sind chronische Müdigkeit, ein Mangel an Konzentration und schlechte Laune. Viele Menschen kennen diese Probleme, manche leiden sogar regelmäßig darunter. Doch welche Ursachen haben Schlafstörungen?

Guter Schlaf für eine stabile Gesundheit

"Gute Nacht!" - eine gut gemeinte Floskel, die aber bei echten Schlafproblemen leider nicht den gewünschten Erfolg erzielt. Erfolgreich Schlafen bedeutet nämlich, dass die Nachtruhe regelmäßig, ausreichend lang und möglichst ohne Unterbrechungen verläuft. Wer gelegentlich eine schlechte Nacht hat, spürt die Auswirkungen auf das Wohlbefinden nur kurzfristig. Akuter Stress, ob positiv oder negativ, eine Erkrankung oder eine ausgelegene Matratze sind oft die Gründe dafür. Sie lassen sich in den meisten Fällen relativ leicht beheben. Schwieriger wird es erst bei chronischen Schlafstörungen, die langfristig eine Gefahr für Körper und Seele darstellen.

Auch wenn die Experten für Schlaf nach wie vor neue Erkenntnisse über gesunden Schlaf gewinnen, so viel ist sicher: Das Gehirn sorgt während der Nachtruhe für Ordnung, verarbeitet Informationen und lernt daraus. Kein Wunder also, dass eine unruhige Nacht die Konzentration am Tag mindert. Auch der Körper mit all seinen lebenswichtigen Funktionen erholt sich im Schlaf. Wer ausreichend schläft, fühlt sich daher frisch und ausgeruht. Das Abwehrsystem wird gestärkt, der Stoffwechsel verrichtet seinen Dienst reibungslos und die Organe arbeiten effektiver. Das ist auch der Grund, warum bei einer Diät die Kilos schneller purzeln, wenn der Körper genug Schlaf bekommt.

Laut Umfragen leiden etwa ein Drittel aller Deutschen unter regelmäßigen Schlafstörungen. Viele greifen daher zu Schlafmitteln, die allerdings keine langfristige Lösung sind, da sie die Ursachen für die nächtliche Unruhe nicht beheben.

Ursachen für chronische Schlafstörungen

Von chronischen Schlafstörungen spricht man, wenn diese mehr als einen Monat anhalten. Manchmal sind die Probleme gar nicht so offensichtlich: Auch wenn man das Gefühl hat, gut und ausreichend zu schlafen, kann es tagsüber zu gereizter Stimmung und anhaltender Müdigkeit kommen. In beiden Fällen ist der Gang zum Mediziner empfehlenswert. Die Schlaflosigkeit, vom Fachmann auch Insomnie genannt, kann ganz konkrete Ursachen haben wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Harndrang oder depressive Verstimmungen. Auch schlechte Lebensgewohnheiten wie übermäßiger Konsum von Alkohol und Kaffee, eine falsche Schlafumgebung oder Schichtarbeit können die Auslöser für chronische Schlafprobleme sein.

Eine konstante Lärmbelästigung wie ein schnarchender Partner ist ebenfalls oft die Ursache für gestörten Schlaf. In diesem Fall sind Ohrenstöpsel eine hilfreiche Lösung. Worauf es bei der Auswahl und beim Einsatz ankommt, wird in diesem Artikel über Gehörschutz auf unbeschwert-hoeren.de ausführlich beschrieben.

Bei seelischen Belastungen kann die Therapie dagegen länger dauern. Oft führt allein schon die Sorge vor einer schlechten Nacht zu Schlafstörungen. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, braucht es ein großes Maß an Geduld mit sich selbst. Teilweise lebensgefährlich ist die sogenannte Schlafapnoe, die sich durch nächtliche Atemaussetzer auszeichnet. Diese Störung kann nur in einem Schlaflabor festgestellt werden. Die meisten Ursachen für Schlafprobleme lassen sich jedoch relativ gut erkennen - die beste Voraussetzung, um die unangenehmen Symptome möglichst schnell zu beseitigen.



© 2017 Autor: bf  // Bildmotiv: ©istock.com/laflor

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