Dienstag, 25. Februar 2020
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Mit einfachen Hygieneregeln gegen Infektionen

Viren & Co.: Händewaschen ist ein wichtiger Schutz

Mann wäscht HändeMan sieht sie nicht, hört sie nicht und fühlt sie nicht. Doch wir husten und niesen sie durch die Luft, atmen sie ein und wieder aus. Und sie sitzen überall: Viren - einige harmlos, andere gefährliche Krankheitserreger. Doch nicht nur der unmittelbare Kontakt mit anderen Menschen kann zu Ansteckungen führen. Viele Krankheiten werden auch über die eigenen Hände übertragen.

Deshalb gilt, selbst wenn es banal klingt: Regelmäßiges Händewaschen reduziert wirkungsvoll die Ausbreitung von Infektionskrankheiten.

Viren können dem Menschen schwerwiegende Infektionen, Durchfall, Fieber oder Grippe bringen. Was viele nicht wissen: Das Fernhalten von hustenden oder niesenden Mitmenschen wegen möglicher Tröpfcheninfektion schützt nicht allein vor Ansteckung. Denn viele Krankheiten werden im Alltag auch über die Hände übertragen. Noroviren zum Beispiel können ebenso über verunreinigte Speisen, Wasser und verkeimte Gegenstände, die man anfasst, weitergegeben werden.

Es liegt auf der Hand - sei es zu Hause, unterwegs oder im Büro: Unsere Hände kommen den ganzen Tag über mit Gegenständen und Menschen in Berührung, und deshalb auch mit Viren. Wer beispielsweise Türklinken, Haltegriffe im Bus oder die Knöpfe des Aufzuges anfasst, kann sich anstecken, denn diese hat ganz sicher bereits ein anderer potenzieller Erkrankter zuvor berührt. Wenn dann Keime und Krankheitserreger über die Schleimhäute der Augen, über Nase oder Mund in den Körper gelangen, ist es schnell passiert. Daher ist es wichtig, der Sauberkeit der Hände besondere Beachtung zu schenken.

Tipps fürs richtige Händewäschen

Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, besonders vor dem Zubereiten von Speisen, vor dem Essen und bevor man Kindern zu Essen gibt, nach dem Toilettengang, nach dem Umgang mit Abfall, immer wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Benutzen eines öffentlichen Verkehrsmittels, nach dem Besuch bei Kranken oder engem Kontakt mit Material von Kranken oder mit ihren persönlichen Gegenständen - und am besten immer mit Seife. Die Hände sollten dabei unter möglichst warmes, fließendes Wasser gehalten und die Seife etwa 30 Sekunden auch zwischen den Fingern verrieben werden, dann sorgfältig abspülen und abtrocknen. In öffentlichen Einrichtungen sollten dazu Papiertücher benutzt werden, denn Handtücher sind auch potenzielle "Keimschleudern".

Studien zeigen, dass regelmäßiges Händewaschen das Risiko von Atemwegs- oder Durchfallerkrankungen deutlich verringert. "Händewaschen ist sehr wichtig, aber allein nicht ausreichend", erklärt Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). "Weitere persönliche Schutzmaßnahmen, etwa hygienisches Husten hinter vorgehaltenen Arm. sollten hinzukommen."

Weitere Virenschutz-Informationen im Internet:

Solche und ähnlich wertvolle Tipps, besonders auch hinsichtlich der Ausbreitung aktueller Infektionskrankheiten, finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts www.infektionsschutz.de



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: DGK //  Foto: DGK /Nittner

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