Freitag, 25. April 2014
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Küchen-Knigge für Stubentiger

Wenn aus der Katze eine Naschkatze wird

Katze am WasserhahnKüchenzeile und Esstisch sind verlockend für Katzen. Von dort oben haben sie einen guten Überblick und manchmal lässt sich sogar ein Leckerbissen ergattern. Was für die Haustiger ein spannender Revierausflug ist, ist für den Menschen lästig und kann manchmal sogar gefährlich werden. Doch mit ein paar einfachen Tricks und Konsequenz lernen Katzen, dass der Ausflug in solche Gefilde unerwünscht ist.

"Katzen wissen erst einmal nicht, dass sie auf einen Tisch oder eine Arbeitsplatte springen. Für die Tiere ist das Teil des Reviers", erklärt Tierratgeber-Autorin Birgit Kieffer. Deswegen ist es wichtig, schon bei Kätzchen Grenzen zu setzen. Ein lautes "Nein!" und ein unsanftes Herunterheben macht den Kleinen klar: Hier darf ich nicht rauf. "Wer langfristig Erfolg haben will, muss dabei von Anfang an konsequent sein", weiß Kieffer.

Schnelles Handeln zählt
Sollte der Haustiger trotz Verbots im Beisein seines Halters auf den Tisch springen, ist schnelles Handeln wichtig. "Die Katze sollte aber nicht geschimpft, sondern lieber vom Tisch runtergeschubst werden", rät Kieffer.

Gerade das Verbotene ist allerdings für manche Tiere interessant. Deswegen springen viele Katzen auf den Tisch, wenn sie unbeobachtet sind. Wird ihr Ausflug dann durch angenehme Erfahrungen wie ein schmackhaftes Wurstbrot oder Essensreste belohnt, wird die Naschkatze wieder den Sprung wagen. "Um dem vorzubeugen und die Katze nicht unnötig in Versuchung zu führen, sollte immer alles Essbare weggeräumt werden", weiß Kieffer.

Strategien bei hartnäckigen Küchen-Katzen
Besonders hartnäckigen Tischbesuchern kann der Ausflug auch mit anderen Mitteln verleidet werden: zum Beispiel mit ausgelegter Alufolie oder Zeitungspapier, denn das mögen Katzen-Pfoten gar nicht gern. "Wer eine kleine Sauerei in Kauf nimmt", sagt Kieffer, "kann auch Wasserschälchen aufstellen um den Haustigern den Besuch unangenehm zu machen."

Mit diesen einfachen Tricks lassen sich große Erfolge erzielen. Dennoch: "Eine Garantie, dass das Tier nie mehr auf die Arbeitsplatte springt, gibt es natürlich nicht", so Kieffer. Um das mit absoluter Sicherheit zu vermeiden hilft nur eins: die Küchentür zu schließen.



REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de // Quelle: IVH


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