Freitag, 25. April 2014
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Welche sind schädlich?

Giftige Pflanzen - Gefahr für tierische Hausgenossen

Agapornis-PapageiDie Katze nagt den Ficus an, der Hund beißt in den Philodendron, der Vogel knabbert an der Aloe - viele Haustiere haben Pflanzen "zum Fressen" gerne. Allerdings können sie nicht unterscheiden, welche Pflanzen für sie giftig sind und welche nicht. Wir stellen einige Pflanzen vor, die für Tiere schädlich sind, und Maßnahmen der Ersten Hilfe bei Vergiftungen.

Zu den gefährlichen Pflanzen für Haustiere gehören beispielsweise Ficus benjamini, Dieffenbachien und Philodendron. Tierhalter sollten deshalb diese und auch alle anderen giftigen Pflanzen in Haus und Garten vermeiden.


Gesundheitsschädigend für Katzen können unter anderem auch Efeu, Ginster, Hortensie, Alpenveilchen, Buchsbaum, Maiglöckchen, Narzissen, Nelken und Weihnachtsstern sein.

Hunde, Vögel und Kleintiere reagieren empfindlich auf Aloe (Bitterschopf), Begonie, Lilie, Christusstern, Einblatt, Fensterblatt, Flamingoblume und Fettpflanze.

Was ist giftig für Haustiere und ruft welche Krankheitssymptome hervor?

Hier einige Beispiele für Vergiftungssymptome, die Zimmerpflanzen auslösen können, wenn sie von Haustieren gefressen werden, sind:

  • Narzisse: 
    Erbrechen, Durchfall, Kolik, Schweißausbrüche, Gleichgewichtsstörungen, Krämpfe, Niedriger Blutdruck

  • Ficus benjamini (Birkenfeige, Gummibaum):
    Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Lähmungen

  • Philodendron:
    Starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Blutungen

  • Wunderstrauch:
    Starker Speichelfluss, Erbrechen, Durchfall, Schädigung der Maulschleimhaut

  • Dieffenbachia (Schweigohr, Giftaron):
    Erbrechen, Durchfall, Kolik, Schleimhautschwellung, Schluckbeschwerden, Atemnot, Apathie, Krämpfe


Für Haustiere kann auch das Blumenwasser von Schnittblumen schädlich sein, wenn sie davon trinken. Narzissen geben zum Beispiel Stoffe ins Wasser ab, die für Hunde und Katzen giftig sind und zu Erbrechen und Durchfall führen können. Tiere lecken gerne Gießwasser auf. Deshalb sollten Gießkannen mit Dünge- oder Pflanzenschutzmitteln sicher aufbewahrt und die Tiere beim Gießen im Garten vom Wasser ferngehalten werden.

Was tun, wenn sich das Haustier an einer Pflanze vergiftet hat?

Hat ein Tier Pflanzenteile gefressen, sollten Besitzer die Reste - soweit vorhanden - aus dem Maul entfernen und den Tierarzt informieren. Wenn möglich, nimmt man zum Arzt die Pflanzenteile mit, damit er gegebenenfalls den Auslöser der Vergiftung bestimmen kann.

Weitere Informationen:
Auf der Internetseite des Instituts für Veterinärpharmakologie und -toxikoligie der Universität Zürich gibt es eine Datenbank mit Listen und Suchfunktionen nach Giften, Giftpflanzen und Symptomen - www.giftpflanzen.ch


 

- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: dgk

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