Donnerstag, 26. April 2018
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Erhöhtes Gesundheitsrisiko auf Freilaufflächen

Regelmäßige Entwurmung schützt Hund und Katze

Schäferhund auf AuslaufflächeBeim Streunen durch den Garten oder beim Spielen mit Artgenossen besteht immer die Gefahr, dass sich Hunde und Katzen mit Parasiten anstecken. Das Risiko für eine Parasiteninfektion steigt für Hunde, die häufig auf städtischen Freilaufflächen laufen.  Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten rät deshalb zu regelmäßiger Entwurmung.

Hundeauslaufflächen bergen gesundheitliche Gefahren für Mensch und Hund. Denn durch die hohe Hundedichte ist das Risiko einer parasitären Infektion erhöht. Parasiten wie Würmer, Giardien, Flöhe, Zecken und Viren können auf dem Erdboden teilweise jahrelang überleben und so andere Tiere immer wieder infizieren.

Besonders gefährlich ist die Infektion mit Würmern. Wurminfektionen verlaufen in der ersten Zeit völlig unbemerkt. Die Schmarotzer-Population wächst jedoch von Tag zu Tag und führt dem Organismus des Wirts großen Schaden zu. Auch Menschen und andere Tiere können sich durch den Kontakt mit dem verwurmten Tier infizieren und selbst erkranken. Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen, Leber- sowie Lungenentzündungen bis hin zu Sehstörungen und zahlreichen allergischen Reaktionen können die Folge sein. Kinder und immungeschwächte Personen sind besonders gefährdet.

Regelmäßige Entwurmung und andere vorbeugende Maßnahmen 

Deshalb sollte eine regelmäßige Entwurmung der Tiere stattfinden. Hunde, die häufig auf städtischen Freilaufflächen geführt werden, sollten einmal im Monat behandelt werden. Zusätzlich sind vorbeugende Maßnahmen gegen Flöhe und Zecken sinnvoll. Letztere sind Überträger des Bandwurms. Auch frei laufende Katzen sollten monatlich gegen Flöhe behandelt und entwurmt werden, denn sie erbeuten in der Regel Mäuse, die ebenfalls Bandwürmer übertragen.

Alternative zur Entwurmung und vorbeugender Infektiosschutz

Zur Bestimmung der individuellen Therapie sollte man den Tierarzt aufzusuchen. Nach eingehender Untersuchung des Tieres wird er ein geeignetes Präparat verordnen. In der Regel sind Wurmkuren gut verträglich. Möchte ein Besitzer sein Tier nicht regelmäßig entwurmen, sollte alle ein bis drei Monate eine Stuhlprobe vom Tierarzt untersucht werden. Um das Risiko einer Parasiteninfektion bei Mensch und Tier zu verringern, rät Vier Pfoten, den Kot des eigenen Tieres stets aufzusammeln und entsprechend zu entsorgen.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

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