Mittwoch, 22. November 2017
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Tierisch heiß...

So kommen Haustiere gesund durch den Sommer

MeerschweinchenMehr als 25 Grad Celsius im Haus? Draußen tropische Temperaturen? Auch Tiere leiden unter der Hitze, besonders Hunde und Katzen. Wie Sie diesen und anderen Haustieren den Sommer angenehm gestalten und sie vor zuviel Sommerhitze schützen können, zeigen Ratschläge des Grünen Kreuzes.

Das Fell der Tiere schützt die Haut zwar vor direkter Sonneneinstrahlung, erschwert aber die Wärmeabgabe. Sie können die überschüssige Wärme nicht wie der Mensch durch Schweißdrüsen der Haut, sondern nur an Pfoten und Nase sowie über das Maul durch Hecheln abgeben.

Hitzegefahren für Hunde

Vor allem ältere oder kreislaufgeschwächte Hunde sind bei Hitze gefährdet. Grundsätzlich aber kann jeder Hund einen Hitzschlag erleiden, der ungeschützt der prallen Sonne oder hohen Temperaturen ausgesetzt ist, beispielsweise im Innern eines Autos. Ein geöffnetes Schiebedach oder ein Spalt breit geöffnetes Fenster sorgen keineswegs für genügend Abkühlung. Starkes Hecheln, Bewegungsstörungen und Taumeln sowie intensiv hellrot gefärbte Schleimhäute auf dem Zahnfleisch sind erste Anzeichen. Im fortgeschrittenen Stadium treten Erbrechen, Schock und Bewusstlosigkeit ein. Auch an schwülen oder bewölkten Tagen sollten keine längeren Spaziergänge oder gar Fahrradtouren unternommen werden, vor allem nie mittags. Scheren im Sommer bringt wenig, da das Fell auch vor Sonnenbrand schützt.

Katzen - langhaarige Rassen eher anfällig gegen Hitze

Katzen lieben Wärme. Doch ein Zuviel kann auch ihnen schaden. Besonders langhaarige Stubentiger mit dichter Unterwolle und Atemschwierigkeiten bei zu kurzer Nase sind hitzschlaggefährdet. Lange Autofahrten in der Mittagshitze sind daher tabu. Katzen sollten immer ein schattiges Plätzchen aufsuchen können. Samtpfoten, denen zu heiß wird, hecheln ebenfalls. Zu Beginn sind die Tiere noch unruhig und suchen einen kühleren Platz. Gelingt das nicht, werden sie apathisch, liegen meist in der Bauchlage und hecheln. Katzen, die in der Seitenlage angetroffen werden, müssen immer sofort zum Tierarzt.

Sommertipps für Meerschweinchen, Vögel und Exoten

Auch bei Meerschweinchen und Co. kann ein Hitzschlag im Sommer durchaus vorkommen, wenn sie praller Sonne ausgesetzt sind. Nasse Handtücher über Stall oder Käfig gelegt sorgen für Abkühlung. Achten Sie zudem besonders auf Hygiene, denn Fliegen, Würmer und Maden fühlen sich bei Wärme pudelwohl. Das Wasser in Badehäuschen und Trinknapf muss öfter gewechselt werden, damit sich keine Bakterien ansiedeln können. Vögel, die nicht von selbst baden wollen, kann man vorsichtig mit einem Wasserzerstäuber abduschen. Der Käfig sollte an einem gut temperierten und zugfreien Platz stehen. Auch an höhere Temperaturen gewöhnte Exoten wie Leguane, Schildkröten oder Steppentiere gelüstet es bei Hitze nach einem Bad oder einem schattigen Ruheplatz.

Flacher schneller Herzschlag, hektisches Atmen mit geöffnetem Maul, blasse Schleimhäute: Bei solchen Symptomen sollten Kleintiere sofort in den Schatten oder in einen 18 Grad Celsius kühlen Raum (nicht kälter) gebracht werden. Ein mit kühlem bis handwarmem Wasser angefeuchtetes Tuch lässt rund um den Körper Verdunstungskälte entstehen. Den Kopf des Tieres extra kühlen. Trotz allem sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden!

Für alle Tiere gilt im Sommer:

Immer genug frisches Wasser und schattige Plätze anbieten. Wenn es draußen wärmer als in der Wohnung ist, Fenster geschlossen halten und die direkte Sonneneinstrahlung durch Rollläden oder Gardinen vermeiden.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: dgk

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