Donnerstag, 26. April 2018
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Wenn die Nase läuft und die Augen tränen

Tierarzt-Tipps bei Erkältungen von Hund und Katze

Hund und KatzeKalt, nass, windig - bei solch herbstlichem Schmuddel-Wetter geht keiner gerne vor die Tür. Sehr unangenehm wird es, wenn das Herbstklima auch noch Schnupfen und grippale Infekte mit sich bringt. Das gilt für Mensch und Tier, denn auch Fellnasen können sich erkälten. Einige Tierarzt-Tipps zeigen, wie man dann am besten mit Hund oder Katze umgeht.

Wenn die Temperaturunterschiede zwischen drinnen und draußen zunehmen, steigt auch die Erkältungsanfälligkeit unserer tierischen Hausgenossen. Dazu sollten Haustierbesitzer einige grundlegende Sachverhalte kennen, die der Tierarzt Dr. Wilfried Tiegs erläutert.

Wie man eine Erkältung bei Hund oder Katze erkennt

"Teilweise liegen Vierbeiner schlapp und teilnahmslos an ihrem Rückzugsort, haben auffallend wenig Appetit. Bei einem leichteren Verlauf sind nur die Schleimhäute gerötet.

Neben diesen Symptomen können auch Hunde und Katzen Husten, Schnupfen und Fieber bekommen. Als Faustregel gilt: Ein Hund ist gesund, solange die Nase feucht und eher kühl ist. Sobald die Körpertemperatur 38,5 Grad Celsius überschreitet, hat der Hund Fieber. Bei Katzen liegt die Körpertemperatur etwas höher, ab 39,3 Grad Celsius spricht man von Fieber. Anzeichen einer etwas länger bestehenden Erkältung kann ein eitriger Nasen- und Augenausfluss sein."

Was man bei einer Erkältung seines Vierbeiners tun sollte

"Dem Tier hilft, was auch dem Menschen hilft: viel trinken, Ruhe und Wärme. Bei Hunden darf frische Luft nicht fehlen. Daher mehrmals pro Tag je nach Größe des Hundes maximal 15 Minuten Gassi gehen. Zu Hause für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen, zum Beispiel mit einem feuchten Tuch auf der Heizung. Vitamine sind wichtig."

Außerdem rät Tierarzt Dr. Tiegs: "Sobald Fieber auftritt oder die Symptome sich verschlechtern, unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.  Besondere Gefahr besteht bei Katzen durch den Katzenschnupfen, der sich ähnlich wie eine Erkältung äußert. Bei Hunden ist der sogenannte Zwingerhusten gefährlich, bei dem der Hund keucht, als ob er etwas verschluckt hätte." Hier empfiehlt der Mediziner zum Schutz eine vorsorgliche Impfung.


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

- Quelle: helvetia-petcare.de

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