Montag, 20. November 2017
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Der Club der grauen Schnauzen

Tipps für glückliche und gesunde Katzensenioren

alte KatzePaffi, die Katze auf dem Foto, ist auf menschliche Verhältnisse umgerechnet bereits 108 Jahre alt. Mit einem Alter von 24 Jahren zählt sie zu Recht zu dem Kreis der Katzensenioren, obwohl sie mitunter noch quietschvergnügt durch die Wohnung sprintet. Nur beim Futter geht es merklich Richtung "Seniorenkost", denn Trockenfutter wird komplett verweigert.

Eine gesunde, gepflegte (Haus-)Katze kann über 20 Jahre alt werden, auch die 30 wurden schon überschritten. Der englische Hauskater "Puss" (1903 bis 1939) schaffte sogar unglaubliche 36 Jahre.

Bereits ab dem achten Lebensjahr gehört eine Katze jedoch langsam aber sicher zu den Oldies. Die Samtpfote wird ruhiger, sie schläft und döst länger, der Bewegungsdrang lässt nach. Oft ist sie anhänglicher und verschmuster als zuvor. Ab und an erscheinen ältere Stubentiger aber auch eigensinniger und missmutiger, vor allem, wenn sie in ihren Ruhephasen gestört werden. Die Anwesenheit jüngerer Artgenossen oder Kinder sowie Hektik und Lärm werden häufig nicht mehr toleriert. Doch das ist kein Grund zur Besorgnis! Mit dem richtigen Pflege-, Ernährungs- und Fitnessprogramm bleibt die Katze bis ins hohe Alter gesund, aufmerksam, hat Freude am Spielen und fühlt sich wohl.

Nässe, Kälte und Zugluft vermeiden

Ältere Katzen werden anfälliger für Erkrankungen der Harnwege und/oder der Nieren. Zugluft oder nasskaltes Wetter werden nicht mehr so gut "weggesteckt". Das warme Plätzchen vor dem Ofen wird oft schon von alleine vorgezogen. Alte Samtpfoten sind Hitze-Kälteempfindlicher. Und leider sind bei alten Katzen Krebserkrankungen keine Seltenheit. Oft tritt auch ein Altersdiabetes auf, der dank medizinischer Fortschritte aber gut therapierbar ist.

Seniorenkost für Katzen

Da sich im Alter Stoffwechsel und Hormonproduktion der Katze verlangsamen, ist ihr Nährstoffbedarf verändert. Im Fachhandel gibt es daher extra Futtersorten für &Tabelle Katzenjahrequot;gereifte" Katzen. Auch der Geruchssinn der alternden Katze lässt nach. Bei vielen älteren Katzen machen sich Probleme mit inneren Organe bemerkbar, beispielsweise auch der Schilddrüse. Entsprechende Diäten und notwendige Medikamente gemäß tierärztlicher Verordnung helfen. Wichtig ist, dass die Katze genügend Wasser trinkt.

Zahn- und Krallenpflege

Zahn-, Zahnfleisch- und Mundhöhlen-Kontrollen sind Pflicht. Fast alle gereiften Stubentiger haben hier in irgendeiner Form Probleme, die vom Tierarzt behandelt werden müssen. Geschieht dies nicht, können schwere Gesundheitsschäden der Katze - auch an inneren Organen (Nieren) - die Folge sein. Betagte Stubentiger können ihre Krallen nicht mehr komplett einziehen und bleiben andauernd irgendwo hängen. Mit einer Spezialzange und eventuell zwei weiteren helfenden und zupackenden Händen lassen sich die Krallen auch zu Hause ohne den Tierarzt etwas kürzen.

Hör- und Sehschwächen bei Katzensenioren

Oft als Alterssturheit ausgelegt, hat die Katze in Wahrheit ein echtes Problem: Katzen-Senioren können taub werden, ohne dass es der Mensch bemerkt. Ohrenschmalzablagerungen oder eventuelle Veränderungen im Innenohr (Tumoren) sollten vom Tierarzt regelmäßig kontrolliert werden. Auch das Sehvermögen verringert sich, im ungünstigsten Fall droht der Katze das Erblinden. Für Wohnungskatzen kein großes Problem, denn dann kommen Schnurrhaare und die Ohren verstärkt zum Einsatz. Schnurr- und Tasthaare übermitteln der Katze stets genaue Informationen über Luftwiderstände und -wirbel. Für hör- oder auch sehgeschädigte Freigänger erhöht sich allerdings die Gefahr, zum Straßenverkehrsopfer zu werden.

Rituale und Gewohnheiten

Veränderungen im gewohnten Tagesablauf können auch für Katzen zum Problem werden. Pünktliche Fütterung und regelmäßige Kuschel- und Spielzeiten geben dem Tier Sicherheit und vermindern Stress. Wilde Verfolgungsjagden durch die Wohnung sind allerdings kaum noch gefragt. "In" sind vielmehr Spiele mit Bändern, Mäuschen oder Federn, die auf die Kondition abgestimmt sind.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: DGK // © Foto: Heck / DGK


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