Mittwoch, 22. November 2017
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Wie Ihr Vierbeiner wieder in Schwung kommt

Tipps gegen die Frühjahrsmüdigkeit beim Hund

Müder NeufundländerDer fünfjährige Neufundländler Emil wirkt schlapp und freut sich nicht einmal, wenn Herrchen mit der Leine zum Spaziergang aufruft. Normalerweise gibt es Freudensprünge, und Emil rennt fast die Türe ein. Doch er ist nicht krank, ihm macht nur  die Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen. Mit ein wenig Einsatz können Hundehalter ihrem Vierbeiner jetzt auf die Sprünge helfen.

Wie beim Menschen kann auch Tieren die Umstellung von Kalt auf Warm zusetzen. Hinzu kommt, dass der angefutterte Winterspeck ein wenig hinderlich ist. Dann helfen frische Luft, Bewegung und die richtige Ernährung.

Bewegung und ballastreiche Kost regen den Hund an

Ausgiebige Spaziergänge beheben den nachwinterlichen Sauerstoffmangel des Hundes. Vermehrte Bewegung in Wald und Wiese lässt Kilos schmelzen, regt den Kreislauf an und erleichtert die hormonelle Umstellung. Unterstützen Sie Ihr Tier, indem Sie ihm leichteres vitaminreiches Futter anbieten und auf gesunde Zwischenmahlzeiten achten. Schweineohren für Bello sind zum Beispiel nicht nur wenig hygienisch, sondern vor allem fett. Knochen, getrocknete Tierprodukte, Lunge und Pansen sind zwar gute Lieferanten für Mineralien und Spurenelemente, eine Ergänzung mit ballaststoffreicher Kost wie Getreideflocken, gekochten Kartoffeln oder grünem Gemüse ist aber sinnvoll.

 

Fellpflege für den Vierbeiner - ein Muss

Erleichtern Sie Ihrem Vierbeiner den Fellwechsel, indem Sie ihn ausgiebig und regelmäßig - am besten täglich - bürsten. Das regt die Durchblutung der Haut an, fördert den Fellwechsel und beugt etwaigem Juckreiz vor. Hat das Hundefell über den Winter viel Staub und Schmutz aufgenommen, der sich trotz intensiven Bürstens nicht ganz entfernen lässt, so spricht nichts gegen ein Bad oder eine Dusche. Achten Sie aber darauf, dass Spot-on-Präparate, die Sie Ihrem Hund im Frühjahr gegen Zecken verbreichen, nicht mit ausgewaschen werden.

Verwenden Sie für Bad oder Dusche unbedingt ein mildes Hunde- oder Anti-Allergie-Shampoo. Für die kurze Dusche zwischendurch reicht warmes Wasser! Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund anschließend gut abtrocknen und - sofern er es sich gefallen lässt - sanft trocken föhnen. Hunde, die ihren Pelz in der Sonne im Freien trocknen lassen können, sollten an einem warmen Tag spätestens zu Mittag gebadet werden. Dann hat das Fell genügend Zeit, in der warmen Nachmittagssonne zu trocknen. Anschließend ist natürlich wieder ausgiebiges Bürsten angesagt.

Zur Sicherheit noch ein kleiner Gesundheitscheck

So gut wie jedes Auto bekommt einen Frühjahrscheck: Bremsen, Beleuchtung, Batterie ... Ebenso ist für den Hund das Frühjahr der richtige Zeitpunkt für einen Check-up beim Tierarzt. Sei es, um die nötigen Impfungen auffrischen zu lassen, oder zu einer kleinen Vorsorgeuntersuchung, bei der neben vielen anderen Kontrollen (Blutfettwerte, Ohren und Gehörgänge, Augen, Bindehäute und Zähne) auch Herz und Kreislauf überprüft werden können. Auch an die Zeckenprophylaxe sollte man denken.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle DGK // © Foto: DGK/Heck

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