Dienstag, 19. Juni 2018
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Mit Läusen verwechselte Parasiten auf Hund, Katze und Pferd

Vierbeiner beobachten: Frühlingszeit ist Haarlingszeit

Pferd und KatzeDie Frühlingszeit treibt so manchen Vierbeiner zur Verzweiflung. Schuld daran ist das besonders in dieser Jahreszeit gehäufte Auftreten von Haarlingen, einer äußerst lästigen Parasitenart. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten zeigt, wie man seinem geplagten Tier helfen kann.

Häufige Verwechslung mit Tierläusen

Sie sind nicht einmal zwei Millimeter groß und werden gern mit den einfachen Tierläusen verwechselt. Während ihrer zwei- bis dreimonatigen Lebensspanne gelingt es ihnen, ihren tierischen Wirt bei Befall mit starkem Juckreiz und dadurch entstehenden entzündlichen Wunden zu quälen.

Birgitt Thiesmann, Heimtier-Expertin von Vier Pfoten erklärt: "Gemeint sind die Haarlinge, auch Kieferläuse genannt. Sie kommen bei Hunden, Katzen, Pferden und Meerschweinchen vor. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Tierläusen ernähren sich diese Plagegeister nicht vom Blut der Wirtstiere. Sie bevorzugen stattdessen deren Hautschuppen, Wundsekret und Haare, die sie mit ihren kräftigen Kiefern zerkleinern - daher die Bezeichnung", so Thiesmann.

Einen Befall mit Haarlingen kann man schon mit bloßem Auge entdecken, und zwar an den stecknadelkopfgroßen Eiern, die an den Haaren des befallenen Tieres kleben. Im weiteren Verlauf sind es die Haarlinge selbst, die sich in der Tiefe des Felles befinden. Die befallenen Tiere kratzen und beißen sich, Pferde versuchen durch Aufstampfen der unangenehmen Hautempfindung entgegen zu wirken.

In der Regel werden überwiegend geschwächte, sehr junge oder Tiere aus unhygienischen Haltungsbedingungen von Haarlingen befallen. Eine Ansteckung erfolgt gewöhnlich über direkten Kontakt mit infizierten Tieren, allerdings nur innerhalb derselben Gattung. Tierhalter können bei ihrem Tierarzt nach entsprechenden Anti-Parasitenmitteln fragen.

Vorbeugung hilft

"Generell sollten Haustierbesitzer die notwendigen Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Haarlingen anwenden", so Thiesmann's Ratschlag. "Tägliches intensives Bürsten und eine genaue Beobachtung des Felles sind zur Vorbeugung unerlässlich. Zusätzlich empfiehlt sich, das Tier vor jedem Spaziergang mit einem Anti-Parasiten-Spray auf pflanzlicher Basis zu schützen. Damit schlägt man die lästigen Plagegeister in die Flucht, bevor sie selbst zuschlagen können."



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

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