Mittwoch, 22. November 2017
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Für die dunkle Jahreszeit nachrüsten

Experten-Tipps zur richtigen Fahrradbeleuchtung

Fahrrad BeleuchtungSchwache Funzeln, durchrutschende Dynamos, abgerissene Kabel, durchgebrannte Glühbirnen oder ein durch Rost unterbrochener Stromkreis - diese Tücken der Beleuchtung kennen viele Radfahrer allzu gut. Die Tage werden zum Winter hin kürzer, deshalb gilt jetzt umso mehr: Wer ohne Licht fährt, gefährdet sich und andere. Tipps zum richtigen Fahrradlicht gibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC).

Wer auf dem Rad gut gesehen und als gleichberechtigter Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden möchte, muss für funktionsfähiges Licht am Fahrrad sorgen und dieses, wenn erforderlich, auch einschalten.

Gesetzlich für Fahrräder vorgeschrieben sind:

  • eine dynamobetriebene Beleuchtung mit Frontscheinwerfer mit weißen Frontreflektor,
  • Rücklicht mit integriertem Reflektor und rotem Rückstrahler,
  • Reflexstreifen an Vorder- und Hinterreifen oder Reflektoren in den Speichen
  • je zwei gelbe Reflektoren an der linken und rechten Pedale.

Moderne Beleuchtungstechnik schon für 150 Euro

Ulrich Kalle, Geschäftsführer des ADFC Nordhein-Westfalen, rät Radfahrern zu moderner wartungsarmer Lichttechnik: "Ein Nabendynamo, LED-Rücklicht mit Standlicht sowie LED-Frontscheinwerfer - im besten Fall mit Sensorautomatik, die bei widrigen Lichtverhältnissen automatisch das Licht einschaltet - sorgen dafür, dass Radfahrer kaum zu übersehen sind." 

Jetzt im Herbst sei die Zeit, so seine Empfehlung, Fahrräder technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Ein Laufrad mit Nabendynamo zum Nachrüsten erhalte man im Fachhandel beispielsweise schon für unter 100 Euro. Insgesamt sei somit eine Umrüstung schon ab 150 Euro möglich. "Gut angelegtes Geld", betont Kalle, "denn die sehr leichtgängigen Nabendynamos funktionieren sogar bei Schneematsch problemlos."

Ohne Licht kann’s teuer werden

Radfahrer, die ohne Licht unterwegs sind, müssen mit einem Verwarnungsgeld von bis zu 35 Euro rechnen. Bei Unfällen im Dunkeln führt fehlendes Licht mindestens zur Zuweisung einer Teilschuld. Das kann deutlich teurer werden als die Anbringung einer guten Lichtanlage am Fahrrad.

Wer die Beleuchtung an seinem Fahrrad nicht selbst warten oder überprüfen möchte, sollte sich an ein Fachgeschäft wenden, rät der ADFC. Denn viele Fahrradhändler bieten vor dem Winter eine preiswerte Inspektion in ihrer Werkstatt an.


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: ADFC NRW e.V. / Fotorechte: ADFC/Oliver Tjaden



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