Freitag, 25. Juli 2014
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Geld und Ärger sparen

Autopflege: Tipps für den Frühlings-Check

Auto-BremslichtJeder Winter verlangt einem Auto so einiges ab. Wer lange etwas von seinem Gefährt haben und Schäden sowie Wertverlust in Grenzen halten will, dem empfiehlt der ADAC einen gründlichen Frühjahrs-Check. Dabei sollte neben der Optik die Fahrsicherheit im Vordergrund stehen. Ein Sechs-Punkte-Plan zeigt Fahrzeughaltern auf, was sie beachten sollten.

1. Lack prüfen und Lackschutz aufbringen

Durch Streusalz und Splitt wurde die Lackierung über den Winter stark beansprucht. Vor der Autowäsche müssen hartnäckige Schmutzablagerungen und Streusalz-Partikel mit einer gründlichen Vorwäsche mit Hochdruckreiniger beseitigt werden. Andernfalls können sie in der Waschanlage wie Schmirgelpapier wirken und den Lack zerstören. Um sicher zu gehen, dass auch kaum erkennbare Steinschläge entdeckt werden, hilft neben einer peniblen Sichtkontrolle das Abtasten mit der flachen Hand. Sollten nach dem Waschen Schäden sichtbar werden, diese sofort ausbessern und den Lack konservieren - ansonsten sind Rostpickel und teure Reparaturen die Folge. Während kleinere Schäden mit einem Lackstift oder feinem Pinsel beseitigt werden können, sollte bei Rost ein Fachmann ran. Dann steht dem optimalen Lackschutz durch Auftragen von Hartwachs per Hand nichts mehr im Weg.

2. Scheiben säubern und Beleuchtung prüfen:

Für eine optimale Sicht müssen alle Glasflächen von innen und außen gründlich gereinigt werden. Auch bei Nichtrauchern bildet sich ein Schmutzfilm, insbesondere an der Windschutzscheibe. Dabei sollten auch die Scheibenwischerblätter auf Verschleiß überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden., wenn sie schmieren oder brüchig erscheinen. Ob die Beleuchtungsanlage und die Hupe noch voll funktionstüchtig ist, sollte besonders überprüft werden.

3. Innenraum-Pflege:

Der Innen- und Kofferraum des Fahrzeuges sollte zunächst ausgeräumt, dann gründlich ausgesaugt und gelüftet werden. Alle losen Bodenbeläge herausnehmen, trocknen und dann absaugen. Mögliche Feuchtigkeit im Bodenteppich kann mit übergangsweise eingelegtem Zeitungspapier entfernt werden.  Bleibt es auf Dauer feucht, muss die Ursache gefunden werden.

4. Motorraum-Check:

Die Technik leidet unter der strengen Witterung. Bei modernen Fahrzeugen dennoch nicht gleich zum Dampfstrahler greifen, die Elektrik und Elektronik ist zu empfindlich. Autofahrer sollten Schläuche und Leitungen prüfen. Gegebenenfalls Motoröl und Kühlwasser nachfüllen.

5. Ballast entfernen:

Unnötiger Ballast wie Schneeketten und Spaten entnehmen. Auch Dachaufbauten wie Skiträger gehören demontiert, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Jedes Kilo kostet Kraftstoff, pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer.

6. Sommerreifen aufziehen und Winterreifen einlagern:

Sobald keine Gefahr mehr von Eis und Schnee droht, sollten Sommerreifen aufgezogen werden. Wer hier selbst Hand anlegt, sollte auf ebenes Gelände und einen festen Standplatz für den Wagenheber achten. Vor der Montage die Profiltiefe überprüfen. Reifen, die weniger als vier Millimeter Profil haben, sollten ausgetauscht werden. Sind die Winterräder demontiert, können sie in jeder Position an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert werden. Vor der Einlagerung sollten die abmontierten Räder noch gereinigt und die Radposition mit Kreide markiert werden. Leichtmetallräder am besten mit einem speziellen Felgenreiniger säubern. Nach dem Aufziehen der Sommerreifen muss sofort der Luftdruck geprüft werden.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus -
- Quelle: ADAC



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