Samstag, 22. September 2018
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Ältere fühlen sich oft unverstanden

PC & Internet: Nutzung für Senioren oft zu kompliziert

NotebookDie Zahl der älteren Menschen in Deutschland nimmt zu. Viele Angebote für die PC- und Internetnutzung berücksichtigen aber immer noch nicht die Erwartungen und Bedürfnisse von Senioren. Vielmehr fühlen sich ältere Online-Nutzer oft überfordert und unverstanden, obwohl sie sich die digitale Teilhabe wünschen.   

Dies ist eines der Kernergebnisse einer Studie zur PC- und Webnutzung von Menschen ab 60 Jahren, die im Herbst 2014 von der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung durchgeführt wurde.

Eine weitere Erkenntnis der Studie:
Der Bedarf von Senioren, am digitalen Leben teilzuhaben, wird von Unternehmen und politischen Institutionen vielfach unterschätzt beziehungsweise nicht angemessen bedient. Das gilt nicht nur für die Bedürfnisse "digitaler Einsteiger". Selbst Ruheständler mit vormals regelmäßiger beruflicher Computernutzung fühlen sich des Öfteren nicht ernst genommen und überfordert.

Die wesentlichen Kritikpunkte der befragten Senioren:

  • Als besonders hohe Barrieren nennen sie nahezu einhellig die korrekte Installation von Software-Updates und Virenschutzprogrammen.
  • Schwierig finden viele auch die Anpassung von Passwörtern.
  • Zudem fürchten digitale Senioren den Datenmissbrauch.
  • Man wünscht sich gleichermaßen sichere wie einfache Geräte und Systeme.

Ältere Menschen sehen wesentliche Vorteile in digitaler Teilhabe

Trotz hoher Unzufriedenheit und unerfüllter Bedürfnisse sieht die überwiegende Mehrheit der älteren PC-Nutzer jedoch viel Potenzial in der Computer- beziehungsweise speziell in der Internetnutzung. Das Web eröffnet ihnen Möglichkeiten, ungelebte Wünsche zu realisieren und trägt dazu bei, den Alltag aktiv und lebensfroh zu gestalten.

Digitale Spaltung in Jung und Alt

Am Willen, sich in die digitalen Medien einzuarbeiten, fehlt es somit nicht. Ganz im Gegenteil: Senioren wünschen sich digitale Teilhabe. Umso bedenklicher sei die zunehmende "digitale Spaltung" in unserer Gesellschaft, die Senioren immer stärker vom Rest der Bevölkerung abkoppele, kritisiert Katrin Bassin, verantwortliche Projektleiterin bei dem Auftraggeber der Studie, einem deutschen Computerunternehmen.

Zu der Studie:

Für die GIM-Studie unter wurden insgesamt 300 Telefoninterviews und vier tiefenpsychologische Gruppendiskussionen durchgeführt. Befragte waren zu je einem Drittel die Altersgruppen von 60 bis 65 Jahren, 66 bis 70 Jahren und 71 bis 75 Jahren.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

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