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Freitag, 30. Juli 2010
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Kostenlose Testversion als Köder

Zunehmend gefälschte Antivirenprogramme im Internet

NotebookWie das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky meldet, hat sich die Anzahl gefälschter Antivirensoftware im Jahr 2009 mehr als versechsfacht. Während das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 rund 3.000 der so genannten Scareware-Programme im Internet entdeckte, waren es im gleichen Zeitraum 2009 über 20.000 gefälschte Antivirenprogramme.

Die Masche scheint nach wie vor gut zu funktionieren: Anwender erhalten - häufig über infizierte Internetseiten - eine Meldung, dass ihr Rechner angeblich mit Viren infiziert sei. Gleichzeitig wird dem Nutzer eine Testversion eines vermeintlichen Antivirenprogramms angeboten, mit dem der Computer überprüft werden könne.

Führt der Nutzer dann mit der Testversion eine Virenüberprüfung durch, findet das Programm vermeintliche Schadprogramme auf dem Rechner. Um diese entfernen zu können, so die darauf folgende Information, müsse man jedoch die kostenpflichtige Vollversion des Programms kaufen. Die erworbene Software ist im besten Fall nutzlos - im schlimmsten Fall installiert sie weitere Schadsoftware auf den Computer oder spioniert Daten aus.

Anwender sollten deshalb jegliche Antivirensoftware - ob kostenlos oder kostenpflichtig - immer und ausschließlich über die Original-Hersteller-Internetseiten beziehen!



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de - / Quelle: Buerger-Cert

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