Mittwoch, 18. Juli 2018
Sie sind hier:  Themen-Fenster Ratgeber > Haarausfall: Ursachen,...
 

Männer und Frauen betroffen

Haarausfall: Ursachen, Hilfen und Tipps für mehr Volumen

Mann 50plus mit HalbglatzeWenn die Haare ausfallen, ist das kein Weltuntergang, sondern völlig normal. Jeder Mensch verliert täglich bis zu 100 Haare. Wird Haarausfall jedoch sichtbar, beispielsweise durch Geheimratsecken, wird es für viele kritisch. Das Apothekenmagazin Diabetes Ratgeber gibt Aufschluss über wesentliche Ursachen und medizinische Hilfen sowie Tipps, wie Haar wieder voller aussehen kann.

Der Ursache auf den Grund gehen

Als erstes sollte der Grund des Haarausfalls geklärt werdeN - am besten von einem Hautarzt. Denn wenn übermäßig viele Haare ausfallen, kann es dafür mehrere Ursachen geben.

Am häufigsten ist die sogenannte androgenetische Alopezie, bei der die Haarwurzeln überempfindlich auf das männliche Hormon Testosteron reagieren. Von dieser Form des Haarausfalls sind sowohl Männer (etwa 80 Prozent) als auch Frauen (bis zu 40 Prozent) betroffen. Die Störung, bei der Haare schneller ausfallen, beginnt meist zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr im Bereich der Stirn und am Scheitel. So kommt es zu den bekannten "Geheimratsecken", die sich im Laufe der Zeit bei Männern zu einer Glatze verbinden. Bei betroffenen Frauen - hier beginnt die Störung meist erst etwas später - zeigt sich hingegen nur eine mehr oder weniger ausgeprägte Lichtung des Haupthaares.

Neben der androgenetischen Alopezie gibt es noch viele andere Ursachen für Haarausfall. So können gerade bei Frauen auch Schilddrüsenstörungen oder Eisenmangel die Ursache sein.

Präparate gegen Haarausfall

Ob man Haarausfall stoppen kann, kommt auf die Ursache an. Helfen können zuweilen Präparate mit dem Wirkstoff Minoxidil, der die Durchblutung der Haarwurzeln verbessert. Bei Männern bis etwa 40 Jahren können auch bestimmte rezeptpflichtige Medikamente helfen, bei Frauen östrogenhaltige Lösungen. Die langfristige Wirksamkeit derartiger Präparate ist aber nicht ausreichend belegt. Gleiches gilt für teure Shampoos oder diverse Tinkturen, die oft gar nicht wirken.

Kosmetische Maßnahmen

Wer mit einer weniger üppigen Haarfülle ausgestattet ist, kann trotzdem mit ein paar Tricks Volumen zaubern. Viel erreichen kann man zum Beispiel durch eine leichte Dauerwelle oder einen geschickten Stufenschnitt, aber auch mit Färben oder Strähnchen. Wichtig ist, dass die Haarspitzen regelmäßig geschnitten werden, weil längeres feines Haar sonst schnell noch dünner wirkt. Am besten lässt man sich von einem guten Friseur beraten.

Empfehlenswert ist auch eine schonende Haarpflege. So sollte man das Haar nur mit einem milden Shampoo, zum Beispiel einem Babyshampoo, alle drei bis vier Tage waschen. Denn sanfte Pflege für die Kopfhaut ist wichtig. Wichtig ist auch, nur Bürsten mit abgerundeten Borsten oder Noppen zu verwenden, rät der Diabetes Ratgeber.

Wenn nichts hilft und der Leidensdruck zu groß ist

Wenn der Leidensdruck bei sehr starkem Haarausfall oder einer Glatze extrem groß ist und medizinische Maßnahmen nicht wirken, sind auch das Tragen eines Toupets beziehungsweise einer Perücke oder Haartransplantationen möglich. Wer so stark darunter leidet, sollte sich vor allem vor einer Haartransplanation aber auch ärztlichen oder psychologischen Rat holen und diese immer nur von Fachärzten durchführen lassen.

Tatsächlich bereitet den meisten Menschen mit schütterem Haar oder - im Falle von Männern - mit einer Glatze, dieser kosmetische Mangel jedoch keine gravierenden Probleme. Man gewöhnt sich einfach daran.


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: Diabetes Ratgeber  // endokrinologen.de - Zentrum für Hormon- und Stoffwechselstörungen

Schriftgröße ändern:
  • groß
  • mittel
  • normal
Kostenloser Newsletter:
Abonnieren Sie hier die
E-Mail-Nachrichten von serviceseiten50plus!
Kostenloser Newsletter
Eingang zum Club50plus
Nutzername:
Passwort:

Passwort vergessen?

Hier kostenfrei Mitglied werden!