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Freitag, 30. Juli 2010
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Gesetzlicher Anspruch kaum bekannt

Kostenlose Pflegeberatung - ein nützliches Angebot

COMPASS-Pflegeberaterin mit einer KlientinDer Hausarzt gilt bei den Deutschen immer noch als erster Ansprechpartner bei Fragen rund um das Thema Pflege. Was die wenigsten wissen: Seit Jahresbeginn 2009 sind die privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen im Zuge der Pflegereform per Gesetz zum Aufbau von kostenlosen, unabhängigen Beratungsangeboten verpflichtet. Doch kaum jemand kennt diese neuen Pflegeberatungsstellen.

So ist bespielsweise nur jedem fünften Bundesbürger über 60 Jahre bewusst, dass er jetzt einen Anspruch auf eine kostenlose Beratung hat. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa.

Neue kostenlose Beratungsangebote für gesetzlich und privat Versicherte
Während die gesetzlichen Versicherungen ihre neuen Beratungen über Pflegestützpunkte in den Regionen organisieren, hat der Verband der privaten Krankenversicherung mit seiner im Januar 2009 gegründeten Initiative, der COMPASS Private Pflegeberatung, ein bundesweites Netz von bisher 200 Pflegeberatern aufgebaut, die nach einheitlichen Qualitätsstandards arbeiten. Diese besonders geschulten Pflegefachkräfte haben allein im Jahr 2009 rund 40.000 Gespräche geführt - telefonisch, aber auch vor Ort zu Hause bei den Betroffenen. Die COMPASS-Fachkräfte beraten, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, kostenfrei. Dabei sind die häuslichen Beratungen bei gesetzlich Versicherten auf einen Besuch mit anschließender Weiterleitung an einen Pflegestützpunkt beschränkt, während die telefonische Beratung allen Ratsuchenden unbegrenzt offen steht - egal ob gesetzlich oder privat versichert.

Hilfe durch Lotsen im Pflegesystem
Die COMPASS-Pflegeberater nehmen dabei eine Lotsenfunktion im Pflegesystem wahr und unterstützen Betroffene und deren Angehörige je nach der individuellen Pflegesituation. Sie informieren über finanzielle Hilfen, stellen Kontakt zu Pflegediensten her oder unterstützen Betroffene beim Antrag auf Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Sie begleiten die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen aber auch zum Sozialamt, wenn die eigenen finanziellen Mittel oder das Geld aus der Pflegeversicherung nicht reichen. Ziel von COMPASS ist es, den Menschen trotz Pflegebedürftigkeit und gesundheitlicher Einschränkungen ein selbstbestimmtes und weitgehend selbständiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen.

Bereits heute ist jeder sechste Bundesbürger entweder selbst pflegebedürftig oder hat einen Pflegefall in der Familie. Welche Bedeutung das Thema Pflege angesichts des demografischen Wandels hat, zeigt eine weitere Studie: Demnach wird rund jeder zweite Deutsche im Alter auf Pflege angewiesen sein.


Logo COMPASS Private Pflegeberatung
Die kostenlose COMPASS Pflegeberatung ist unter der gebührenfreien Servicenummer 0800-101 88 00 bundesweit zu erreichen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der COMPASS Pflegeberatung.



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© Bildmaterial: COMPASS Private Pflegeberatung GmbH

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