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Samstag, 04. Februar 2012
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Die Bahn im Test

Bahnfahrkarten im Reisebüro oft günstiger

Zug fährt durch Bahnhof
Fahrkarten aus dem Bahn-Reisecenter muss der Bahnkunde meist in langen Warteschlangen "erstehen". Die Bahn empfiehlt den Kauf im Internet oder an den gerade für ältere Menschen oft ziemlich gewöhnungbedürftigen Automaten. Aber zahlt sich das für die Kunden auch aus? Ein Test des Fernsehmagazins "Infomarkt" zeigte: Fast immer konnte ein normales Reisebüro die preiswerteren Tickets besorgen. Beispielsweise kostete eine Fahrkarte 2. Klasse von Freiburg nach Mannheim für zwei Erwachsene und zwei Kinder bei der Bahn 84,-, im Reisebüro nur 66,- Euro. Ein Hin- und Rückfahrt für zwei Erwachsene mit der BahnCard 50 von Freiburg nach Paris war bei der Bahn für 310,- Euro zu haben, im Reisebüro dagegen schon für 259,- Euro. Das Fazit der Fernsehmacher: „Die Hoffnung, dass wir fürs Selbermachen am Automaten und im Internet belohnt werden, ist also bei der Bahn häufig trügerisch.“

In Dortmund zu besichtigen

9.000 Objekte in Deutschlands einzigem Giraffen-Museum

Heinz-Jürgen Preuß in seinem Giraffen-Museum
Die größte Giraffenherde der Welt tummelt sich in Deutschlands einzigem Giraffen-Museum in Dortmund. Hier gibt es Giraffen überall: Im Garten, auf der Garage und im Haus - die langen Hälse drängen sich vom Keller bis unters Dach. Stolzer Museumsbesitzer ist der 64-jährige Heinz-Jürgen Preuß. 9.000 Objekte aus der ganzen Welt hat der selbst fast 2 Meter große Giraffen-Fan im Laufe von 30 Jahren zusammengetragen - darunter Kunst und Kitsch, Kleidung und jede Menge Alltagsgegenstände im Giraffen-Design. Besucher werden vor seinem Haus schon von einem selbstgefertigten, 5,85 Meter großen gefleckten Riesen erwartet. "Museumschef" Preuß führt jeden Gast persönlich durch die Ausstellung, die seit 1992 im Guinness-Buch der Rekorde steht. Besichtigungen sind nach Terminabsprache möglich. Hier geht's zur Internetseite des Museums, auf der auch viele Fotos der Sammlung zu sehen sind.

Schlossberghöhlen Homburg

Saarland: Europas größte Buntsandsteinhöhle wieder geöffnet

Schlossberghöhlen Homburg
Die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas sind nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit März 2007 wieder geöffnet. Mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in zwölf Stockwerken übereinander sind die Schlossberghöhlen im saarländischen Homburg ein einzigartiges Naturdenkmal. Sie entstanden durch den Abbau von Buntsandstein und die Errichtung von Lagerräumen in der Zeit vom 11. bis 17. Jahrhundert. Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden 1930 wieder entdeckt. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Höhlen der Homburger Bevölkerung als Schutz vor Fliegerangriffen. Derzeit ist die 10. Etage der geheimnisumwitterten Höhlen zur Besichtigung freigegeben.
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