Schlossberghöhlen Homburg
Saarland: Europas größte Buntsandsteinhöhle wieder geöffnet
Die größten von Menschenhand geschaffenen Buntsandsteinhöhlen Europas im saarländischen Homburg sind nach umfangreichen Sanierungsarbeiten seit März 2007 wieder geöffnet.
Mit ihren mächtigen Kuppelhallen und kilometerlangen Gängen in zwölf Stockwerken übereinander sind die ein Schlossberghöhlen ein einzigartiges Naturdenkmal.
Sie entstanden durch den Abbau von Buntsandstein und die Errichtung von Lagerräumen in der Zeit vom 11. bis 17. Jahrhundert.
Die Höhlen gehörten zu der 1714 geschleiften Festung Hohenburg und wurden erst 1930 wieder entdeckt. Ein originalgetreu eingerichtetes Zimmer erinnert daran, dass die Höhlen der Bevölkerung während des Zweiten Weltkrieges als Schutz vor Fliegerangriffen dienten.
Das Gestein des Höhlensystems zählt zum mittleren Buntsandstein – einem Sediment, welches im Trias (vor ca. 230 – 260 Millionen Jahren) durch Wind- und Meeresablagerungen entstanden ist. Davon zeugen noch heute die wellenartigen Versteinerungen, die überall in den Schlossberghöhlen zu finden sind.
Information und Besichtigung:
Die geheimnisumwitterten Höhlen können nur noch unter sachkundiger Führung besichtigt werden. Aufgrund begrenzter Besucherkapazitäten ist eine telefonische Voranmeldung unter der Telefon-Nr. 06841/2064 empfehlenswert (auch bei Einzelbesuchern). Besucher vermeiden dadurch längere Wartezeiten oder in Stoßzeiten Einlassverweigerungen wegen Überbuchung.
- April bis Oktober täglich von 09.00 – 17.00 Uhr
- November bis März täglich von 10.00 – 16.00 Uhr
- Dezember und Januar geschlossen
Fotos: © Uwe Welz / Kulturamt Homburg





