Montag, 20. November 2017
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ADAC-Tipps

Campingfahrzeuge für den Winterschlaf vorbereiten

CaravanFür Camper, die ihren Caravan oder ihr Wohnmobil unbeschadet über die kalte Jahreszeit bringen möchten, hält der ADAC folgenden grundlegenden Rat bereit: Camper trocken, sauber und funktionstüchtig abstellen!

Darüber hinaus geben die Experten des Automobilclubs auch weitere, präzise Empfehlungen zum Thema. Ihre hilfreichen Tipps beschreiben genau, welche einzelnen Arbeiten die Besitzer derartiger Urlaubsgefährte im Spätherbst erledigen sollten, um das mobile Zuhause winterfest und schnell einsatzbereit für die kommende Saison zu machen.


Hier die ADAC-Tipps:

  • Caravan und Wohnmobil am Besten in einem trockenen Raum abstellen. Wenn dies nicht möglich ist, im Freien auf einem geeigneten Stellplatz und Abdeckplanen so auflegen, dass die Belüftungsöffnungen nicht verdeckt werden.

  • Vorzelt nur im getrockneten und sauberen Zustand lagern. Polster trocken lagern, alle Schränke und Staufächer leeren sowie Türen und Klappen öffnen, damit die Luft zirkulieren kann. Anhängerkupplung abdecken, Gasflasche schließen, vom Versorgungsnetz trennen und Schutzkappe aufsetzen.

  • Lackschäden ausbessern sowie den Unterboden auf Schäden kontrollieren, rostgefährdete Stellen behandeln. Gummi- und Türdichtungen mit Siliconspray behandeln. Gelenke vom Bremsgestänge sowie Scharniere der Kurbelstützen fetten.

  • Wassersystem reinigen. Zum Ablösen von besonders hartnäckigen Algen- und Bakterienbelägen gibt es besondere Reinigungsmittel im Fachhandel. Danach Wasserbehälter, Wasserleitungen sowie Pumpen, Filter und Warmwasserboiler entleeren, auch Frischwassertank und Fäkalientank der Campingtoilette.

  • Caravan so hoch aufbocken, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Sollte das nicht möglich sein, sollte durch Herunterkurbeln der Stützen die Reifen entlastet und der Luftdruck um 0,5 bar über den Normaldruck erhöht werden.

Spezielle Hinweise fürs Wohnmobil

Wohnmobilisten müssen ein paar Dinge zusätzlich beachten. So müssen zum Beispiel der Kühlerfrostschutz (bis minus 30 Grad Celsius) überprüft und die Batterien abgeklemmt werden. Außerdem muss der Treibstofftank voll bleiben, wenn man Korrosionsschäden vermeiden will.

Auch ein Wohnmobil sollte so hochgebockt werden, dass die Räder völlig entlastet sind und sich frei drehen können. Ansonsten muss das Fahrzeug mit eingelegtem Gang gegen Wegrollen gesichert sein. Die Handbremse bleibt gelöst, damit sie nicht einfriert.

Reparaturarbeiten am besten im Herbst

Zudem rät der ADAC, notwendige Reparaturen am Wohnwagen oder Wohnmobil sofort durchführen zu lassen. Im Herbst sind die Werkstätten in der Regel nicht so ausgelastet wie im Frühjahr.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: ADAC

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