Samstag, 19. Januar 2019
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Gegen Trockenheit und Erfrierungen

Nicht vergessen: Schützende Hautpflege beim Wintersport

Frau auf Ski in den AlpenUnbedeckte Hautpartien sind beim Skifahren extremen Bedingungen ausgesetzt. So können bei einer Skiabfahrt die Temperaturen auf der Gesichtshaut kurzfristig bis auf minus 50 Grad Celsius absinken. Wer nicht will, dass seine Haut bei kalter Winterluft Schaden nimmt, muss sie entsprechend schützen und pflegen.

Winterluft provoziert Hauttrockenheit

Gerade im Winterurlaub wird dem gesamten Körper und auch der Haut einiges zugemutet. Der Körper muss sich an die Kälte anpassen. Um sich vor niedrigen Temperaturen zu schützen, wird die Durchblutung von Händen, Füßen, Ohren, Nasenspitze und der gesamten Haut gedrosselt. Durch den verringerten Blutfluss werden Stoffwechselprozesse in der Haut reduziert. Dadurch wird die Haut anfälliger für Infektionen. Die kalte Winterluft enthält nur wenig Feuchtigkeit - weshalb sie der Haut Feuchtigkeit entzieht.

Verstärkt wird dies noch durch die trockene Heizungsluft: Kommt man aus der Kälte in die Wärme eines Raumes, so werden die Blutgefäße der Haut reflektorisch übermäßig weit geöffnet. Es entstehen die rote Nase, glühende Wangen sowie heiße Hände und Füße. Die starke Durchblutung erhöht wiederum den Feuchtigkeitsverlust - direkt spürbar an der triefenden Nasenschleimhaut. Ab etwa acht Grad Celsius gerät zudem die natürliche Talgproduktion der Haut ins Stocken. Der Talg kann sich daher nicht mehr als Verdunstungsschutz über die Haut verteilen.

Folgen für die Haut

Sinkt der Wassergehalt der Haut auf weniger als zehn Prozent, kommt es zu unangenehmen Folgen. Die Haut spannt, juckt und rötet sich. Sie wird rissig und schuppt. Neben Infektionen kann es auch zum Ausbruch anlagebedingter Krankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte kommen. Zudem drohen Erfrierungen.

Die richtige Winterpflege

Mit ein paar einfachen Pflegemaßnahmen erhalten Sie Ihre Haut auch im Winterurlaub gesund. Duschen Sie nicht zu lang und nicht zu heiß. Das entzieht der Haut Feuchtigkeit. Benutzen Sie möglichst nur wenig Seifen - diese zerstören den besten, natürlichen Schutz: den Talg- und Fettfilm der Haut. Trinken Sie viel, um die Haut von innen her zu befeuchten. Handschuhe bewahren die Hände vor unschönen Rissen. Bei der Skiabfahrt kann man das Gesicht durch einen Schal schützen. Eine pflegende Creme sollte nicht fehlen. Besonders fetthaltige Cremes können die körpereigene Feuchtigkeit in der Haut "einschließen", indem sie sich als wasserundurchlässiger Film auf die Haut legen. Je fetter der Hautschutz, desto weniger Feuchtigkeit verlässt die Haut.

Die Kälte bewirkt nicht nur ein Austrocknen der Haut. Schlimmstenfalls drohen, gerade im Kopfbereich, Erfrierungen. Eine sehr fetthaltige Creme schützt die Gesichtshaut nicht nur vor dem Austrocknen, sondern auch vor Frostschäden.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle. DGK

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