Sonntag, 23. September 2018
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Fehlende Bewegung kann gefährlich werden

Flugreisen: So schützen Sie sich vor einer Reisethrombose

Flugzeug SitzWer auf dem Weg in einen Urlaub längere Flugzeiten vor sich hat, muss damit auch die beengten Platzverhältnisse im Flieger in Kauf nehmen. Kaum Beinfreiheit und Bewegung im Flugzeug kann aber gefährlich werden. Denn laut Reisemedizinischem Informationsdienst des ADAC haben Flugreisende, die länger als fünf Stunden sitzend unterwegs sind, ein deutlich erhöhtes Thrombose-Risiko. Man kann jedoch einiges dagegen tun.

Stundenlanges Sitzen ohne Bewegungspausen kann den Blutfluss in den Venen so beeinträchtigen, dass sich Blutpfropfen bilden, die auch größere Adern ganz verschließen können. Dabei macht ein Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen, Alkohol und Kaffee das Blut zusätzlich "dicker".

Zu den Risikogruppen gehören vor allem auch ältere Menschen. Sie sind wesentlich häufiger von Thrombosen betroffen als jüngere, da mit den Jahren die Leistungsfähigkeit der Organe, also auch der Blutgefäße, abnimmt.

Doch ob älter oder jünger - vorbeugend gegen eine Reisethrombose sollten Urlauber auf langen Flügen grundsätzlich Folgendes beachten:

  • Die Beine nicht übereinander schlagen und die Knie nicht zu stark beugen.

  • Den Fußraum nicht unnötig durch Gepäck einschränken.

  • Pro Stunde einen Becher (0,2 Liter) Flüssigkeit trinken - möglichst keinen Kaffee. Auf Alkohol sollte man bereits am Vorabend verzichten.

  • Öfters aufstehen und ein wenig auf und ab gehen, von den Zehenspitzen auf die Fersen wippen. Im Sitzen jede Stunde Füße kreisen lassen, anziehen und strecken.

  • Möglichst keine Beruhigungsmitteln einnehmen, die die Muskelspannung herabsetzen und Bewegungen einschränken.

  • Bequeme Baumwollkleidung, eventuell Kompressionsstrümpfe und flache, leichte Schuhe tragen. Statt speziell angepassten Kompressionsstrümpfen können auch gute Stützstrümpfe sehr hilfreich sein.

  • Bei hohem Trombose-Risiko nach Absprache mit dem Arzt gerinnungshemmendes Heparin spritzen oder spritzen lassen. Diese Vorsorgemaßnahme auch für die  Rückreise nicht vergessen.

In jedem Fall ist es ratsam, dass Urlauber vor der Abreise mit ihrem Arzt über mögliche Risikofaktoren für eine Thrombose-Erkrankung sprechen. Gleiches gilt übrigens auch für längere Reisen im Auto oder mit dem Bus. - Weitere Tipps zu reisemedizinischen Themen gibt es auf www.adac.de/tourmed.


- REFR / Online-Redaktion serviceseiten 50plus.de -
- Quelle: Allgemeiner Deutscher Automobil Club (ADAC) e.V

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