Montag, 24. September 2018
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Ein unvergessliches Erlebnis

USA-Reisen: Selbst fahren auf Panoramastraßen in Utah

Utah: Burr TrailWer immer den kürzesten und schnellsten Weg zwischen den grandiosen Nationalparks in Utah sucht, kommt zwar zügig voran - verpasst aber viel Schönes. Denn auch abseits der Nationalparks lassen sich großartige Landschaften entdecken.

Speziell als "Scenic Byways" ausgewiesene Panoramastraßen verschaffen dem Reisenden nicht nur eine unvergessliche Fahrt, die gute Beschilderung weist auch auf versteckte Sehenswürdigkeiten hin.


Colorado River - Der Highway 128

Eine dieser Traumstrecken ist der Highway 128, auch Colorado River Scenic Byway genannt. Er beginnt von Nordenosten kommend kurz hinter der Interstate 70 und endet nach 70 Kilometern in Moab, Ausgangspunkt für die Nationalparks Arches und Utah USA: Colorado River Scenic BywayCanyonlands. Die Straße windet sich durch eine enge Schlucht, erst rechts, dann links vom Fluss, der sich hier einen schmalen Weg durch die für den Südwesten typischen roten Felsen gebahnt hat und der mit dem Gestein auch seinen Namen weiter trägt: Colorado, zu Deutsch: rötlich. Atemberaubende Ausblicke und das prächtige Farbenspiel aus dem leuchtenden Rot der Felsen und dem satten Grün der Pflanzen machen die Fahrt zu einem einzigartigen Erlebnis. Idyllisch gelegene Campingplätze direkt am Fluss laden zum Übernachten ein. Wer es komfortabler mag, der ist auf der preisgekrönten Sorrel River Ranch bestens aufgehoben oder in der Red Cliffs Lodge wenige Meilen flussabwärts. Beide Unterkünfte bieten Aktivitäten, die eine Erkundung der Gegend alternativ zum Auto ermöglichen, zum Beispiel Ausritte zu Pferd, Mountainbike Touren und Floß-Touren auf dem Colorado.

Utah USA: La Sal Scenic LoopEine ganz andere Landschaft bietet sich auf dem La Sal Mountain Loop: Dieser zweigt kurz hinter der Ranch vom Colorado Riverway ab, vorbei am idyllisch gelegenen Örtchen Castle Valley, windet sich hoch durch die Manti La Sal Berge und endet nach 100 km etwas südlich von Moab.
Der plötzliche Übergang von den roten Felsen der Wüste zur alpinen Bergwelt mit ihren üppigen Wäldern ist spektakulär.



Zwischen zwei berühmten Nationalparks - Der Highway 12

Utah USA: Bryce CanyonDie Nationalparks Bryce Canyon und Capitol Reef sind durch den 200 km langen Highway 12 miteinander verbunden, der den stolzen Beinamen "All American Road" trägt. Kurz hinter dem Bryce Canyon, bekannt für seine roten und gelblichen Felsnadeln und -türme, führt die Straße in das Grand Staircase Escalante National Monument, ein knapp 7.000 Quadratkilometer großes Gebiet mit einzigartigen Steinformationen, schmalen Korkenzieher Canyons, Bergen, Ebenen, Tälern, Flüssen und Felsplateaus. Aufgrund seiner Größe und abwechslungsreichen Landschaften gehört die "Große Treppe" zu den attraktivsten Wanderzielen der Welt.

Utah USA: Grand Staircase EscalanteEin Ausflug zu den Lower Calf Creek Falls nahe Escalante zählt zu den leichteren Übungen, gut vorbereiten sollte man sich jedoch für "Slotcanyon" Wanderungen, die teilweise nur mit Führer zu machen sind. Der Highway, der stellenweise regelrecht in die Felsen hineingetrieben wurde, verschafft dem Reisenden einen guten Überblick über dieses abwechslungsreiche Terrain.
Immer wieder überraschen Aussichtspunkte mit unbeschreiblichem Panorama, immer wieder locken Seitenstraßen, noch tiefer in die Landschaft vorzudringen. Dazu gehört auch der Burr Trail, ein 100 Kilometer langer, zum Teil unbefestigter Weg, der die Städte Boulder im Grand Staircase und Bullfrog am Lake Powell miteinander verbindet und der je nach Wetterverhältnissen nur mit Geländewagen zu befahren ist. Besucher-Zentren vor Ort informieren über weitere Aktivitäten und Unterkünfte entlang des Highways. Fehlt die Zeit für ausgiebige Wanderungen und Seitenstraßen, bleibt man auf dem Highway 12 und fährt über Torrey zum Capitol Reef Nationalpark.


Der "Trail of the Ancients" im Südosten

Utah USA: Valley of the GodsIm Südosten des Bundesstaates Utah kann man auf dem "Trail of the Ancients" die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner nachvollziehen. Der Trail führt durch das archäologische Herzstück Nordamerikas und verbindet über verschiedene Highways heilige Orte der Indianer in Utah, Colorado und Arizona miteinander. In Utah beginnt er im berühmten Monument Valley und dem benachbarten, aber unbekannteren Mistery Valley, in dem man zahlreiche Felswohnungen und -zeichnungen der Anasazi-Kultur vorfindet. Am besten lassen sich beide Valleys, die nach wie vor bewohnt sind, auf einer von den Navajo Indianern geführten Tagestour erkunden.

Utah: Goosenecks State ParkWeiter führt die Straße über den Goosenecks State Park, in dem sich der San Juan River über eine Strecke von acht Kilometern durch die Felsen schlängelt und dabei nur 1,7 Kilometer Luftlinie zurücklegt. - Der Park ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. - Vorbei am Valley of the Gods, auch Little Monument Valley genannt, führt der Trail of the Ancients Richtung Norden zum Natural Bridges National Monument mit den größten natürlichen Steinbrücken der Welt. Neben einem mit dem Auto zu befahrenden Rundweg, der aus einiger Entfernung einen Blick auf die Brücken erlaubt, gibt es auch einen 14 Kilometer langen Wanderweg, der alle Brücken miteinander verbindet. Wenn man weiter Richtung Blanding fährt, kann man noch den Edge of the Cedars State Park, wo man die Ruinen eines Anasazi-Dorfes und ein Museum zu dessen Geschichte findet.

Ein guter Ausgangspunkt für Touren auf dem Trail of the Ancients ist das historische Städtchen Bluff. Hier kann man zum Beispiel zu einer Floßfahrt mit archäologischem Hintergrund und Besuch zahlreicher Felswohnungen und -zeichnungen starten. Eine Tagestour kostet ab 150 US-Dollar; auch Mehrtagestouren werden angeboten.


Indian Summer im Nordosten Utahs

Utah USA: Indian Summer im Logan CanyonWer den farbenprächtigen Indian Summer in Utah erleben möchte, sollte in den Nordosten fahren. Rund 100 Kilometer nördlich von Salt Lake City liegt der Ort Logan, wo sich der gleichnamige Fluss einen Canyon bis zum Bear Lake gegraben hat und durch den der 66 Kilometer lange Logan Canyon Scenic Byway führt. Reizvoll ist die Straße das ganze Jahr über, doch wenn im Herbst die Farben explodieren und die Bäume in Rot, Orange und Gelb leuchten, bereiten sie dem Besucher ein besonders traumhaftes Naturschauspiel. Nicht umsonst zählt die Strecke zu den schönsten zwischen Salt Lake City und dem Yellowstone Nationalpark. Die Temperaturen im Herbst sind kühl, aber besonders gut zum Wandern und Radfahren geeignet. Baden und Bötchen sind Vergnügungen, zu denen der Bear Lake in den heißeren Sommermonaten einlädt.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus -
- copyright Fotos: Utah Office of Tourism

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