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Samstag, 04. Februar 2012
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Wissenswertes zur Arzneipflanze des Jahres 2012

"Süßholz raspeln" - eine Redewendung aus der Medizin

Süßholz-Wurzel
Seine Wurzel wird für Lakritze, Kräuterliköre und Tees genutzt - und in Zukunft vielleicht auch für Medikamente gegen Virusinfektionen: Das Süßholz ist die Arzneipflanze des Jahres 2012. Die süße Staude hat eine interessante Geschichte und ist auch heute noch bedeutend, als Lebensmittel und Heilpflanze. Und diese Redewendung kennen wir alle: "Süßholz raspeln" - aber was bedeutet sie wirklich?  Erfahren Sie mehr über die Pflanze, der wir verabeitet täglich im Supermarkt, in der Drogerie oder Apotheke begegnen.
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Sammlerglück

Pflanzen, die nicht jeder kennt

Heiliger Bambus
Die Lust am Sammeln ist uralt. Sie stammt aus der Zeit, in der Menschen als Jäger und Sammler lebten und eine gute Ausbeute ihr Überleben sicherte. Dieses archaische Bedürfnis steckt noch immer mehr oder weniger ausgeprägt im modernen Menschen. Anders als beim Urmenschen, der seine Beute irgendwann verzehrte, bleibt das Sammlerstück heutzutage jedoch meistens erhalten und kann seinen Besitzer über einen langen Zeitraum mit Stolz oder Zufriedenheit erfüllen. Ein sehr lebendiges Sammelgebiet sind Pflanzen. Man bestaunt sie zum Beispiel in botanischen Gärten, in Arboreten, aber auch in Gärtnereien und in privaten Sammlungen.
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Buchtipp der serviceseiten50plus-Redaktion

Das Gartenjahr richtig planen - Monat für Monat

Buch: Das Gartenjahr - Die richtige Planung Monat für Monat
Frühling, Sommer, Herbst und Winter - wer den Rhythmus der Jahreszeiten richtig nutzt, hat 12 Monate lang Freude an seinem Garten. Gartenarbeit optimal zu planen, gelingt sicher mit dem Ratgeber "Das Gartenjahr" der renommiertesten Gartenbaugesellschaft der Welt - der Royal Horticultural Society. Autor und Landschaftsgärtner Ian Spence geht Monat für Monat alle Bereiche des Gartens durch und erläutert lebendig und mit viel Liebe zum Detail die jeweiligen Arbeitsschritte.
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Erntezeit in Gärten und auf Balkonen

Der Herbstgarten - Vielerlei an Pflanzen und Früchten

Ein Herbstobst: Quitten-Früchte am Strauch
Früher war Obst aus dem eigenen Garten für viele Menschen selbstverständlich. Nutzgärten dienten der Ernährungssicherung und waren weit verbreitet. Nur wenige Wohlhabende hielten Bäume, Sträucher oder Blumen allein der Schönheit wegen. Mit dem zunehmenden Wohlstand breiter Bevölkerungsschichten verlor die Gartennutzung jedoch an Bedeutung und es entstanden immer mehr Ziergärten. Heute erlebt der Anbau von Obst und Gemüse in Gärten und auf Balkonen eine Renaissance - die eigene Ernte steht wieder hoch im Kurs.
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Ein Alleskönner, der stets der Sonne folgt

Keine Blume wie jede andere - die Sonnenblume

Sonnenblumen-Feld
Wie Tomate, Kartoffel und Dahlie stammt auch die Sonnenblume aus Amerika und kam mit den spanischen Eroberern im 16. Jahrhundert nach Europa. Die Wurzeln gehen noch weiter zurück, schon den Azteken galt die Sonnenblume als Opfergabe für ihren Sonnengott. Auf den ersten Blick scheint die Sonnenblume eine Blume wie jede andere zu sein, doch die beliebte und farbenfrohe Sommerpflanze hat weit mehr zu bieten.
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Lieblingszimmer an warmen Tagen

Balkongestaltung: Der Garten auf dem Balkon

Beispiel Balkongestaltung
Schöne Gärten sind keine Frage der Größe, sondern der Ideen. Selbst wenn nur wenige Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen, kann mit etwas Fantasie und Geschick ein grünes Sommerparadies entstehen - auch auf einem Balkon. Ist dieser einladend gestaltet, wird er schnell zum Lieblingszimmer an warmen Tagen.
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Vom alten Ägypten bis zur Neuzeit

Die bewegte Geschichte des Blumentopfes

Design-Blumentopf aus Kunststoff
Durch die Jahrhunderte haben Blumentöpfe den gärtnerischen Umgang mit Pflanzen bestimmt. Die Ägypter unter Pharaonin Hatschepsut, die etwa von 1479 bis 1458 v.Chr. regierte, gehörten zu den Ersten, die Gefäße nutzten, um Pflanzen von einem Ort zu einem anderen zu bringen. Der Transport von Pflanzen hat neben der Bepflanzung von Orten ohne Bodenverbindung eine zentrale Bedeutung in der Geschichte des Blumentopfes.
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Pflanzentipp des Monats
Pflanzen im Garten
FEBRUAR

Blütenzweige für die Wohnung

Die Zweige von Zierkirschenbäumen bringen den Frühling ins Haus, wenn draußen noch Winter herrscht. Dazu werden nach den ersten Frösten im Zeitraum von Dezember bis Februar Blütenzweige geschnitten, die so lange kühl, aber frostfrei aufgestellt werden, bis die Blütenknospen anschwellen. Dann können die Zweige in einen warmen Raum, zum Beispiel ins Wohnzimmer, gestellt werden, wo sie ihre Blüten öffnen. (PdM)
JANUAR

Vorgetriebene Blumenzwiebeln beobachten

Wer Blumenzwiebeln zum Vortreiben in Töpfe gepflanzt und in den kühlen Keller gestellt hat, sollte jetzt regelmäßig ihren Entwicklungsstand prüfen. Wenn die blassen Triebe erscheinen, können die Töpfe ins Warme geholt werden, wo sich dann bald die ersten Blüten zeigen. (IZB)
DEZEMBER

Dekorativer Frostschutz

Wurzelschutz ist auch bei winterharten Pflanzen nötig - wenn sie in Gefäßen stehen. Bei ihnen kann, anders als im Garten, die Kälte von allen Seiten auf die Wurzeln einwirken. Damit der Winterschutz hübsch aussieht, können die Töpfe mit Jutegewebe, Sackleinen oder anderem rustikal anmutenden Gewebe umwickelt werden, hinter dem sich eine Isolierschicht verbirgt und dazu z. B. mit Bast oder roten Bändern versehen werden. (PdM)

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