Dienstag, 25. Juni 2019
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Schnittblumen-Pflege

So bleiben Blumengrüße länger frisch

NelkenSie sind immer noch eines der beliebtesten Geschenke: Ob zum Muttertag, zum Geburtstag oder "einfach mal so" - schöne Blumen machen immer Freude. Damit kleine und große Sträuße oder exotische einzelne Blütenstiele auch möglichst lange Freude machen, gilt es einige Kniffe zu beachten. Denn schon durch die Befolgung weniger Tipps bleiben Schnittblumen länger frisch.

Blumenpflege beginnt direkt nach dem Kauf

Nach dem Einkauf sollten Schnittblumen so rasch wie möglich in die Vase gestellt und zur "Erholung" an einen kühlen und dunklen Platz gestellt werden, wenn sie nicht sofort präsentiert werden müssen. Die unteren Blätter werden vorher entfernt, damit sie nicht ins Wasser ragen. Das Stielende schneidet man mit einem scharfen Messer etwa zwei bis drei Zentimeter schräg an. Blumen gehören sofort wieder ins Wasser, damit sich in den Leitungsbahnen keine neuen Luftblasen bilden. Das ergaben Untersuchungen von Professor Ludger Hendricks von der Forschungsanstalt Geisenheim.

Wichtig ist auch die Wahl der richtigen Vase

Auch die Auswahl der geeigneten Vase erfordert Sorgfalt. Zum Beispiel müssen Metallvasen innen beschichtet sein oder Einsätze aus Kunststoff haben, weil Säurekomponenten von Blumenfrischhaltemitteln das Metall anlösen und für die Blumen giftige Bestandteile entstehen. "Vasen müssen unbedingt sorgfältig sauber gehalten werden. In Wasserresten oder Schmutzresten an Vasenrändern leben Bakterien, die die neuen Blumen sofort befallen und die Leitungsbahnen der frischen Blumen verstopfen", so Anne Staeves, Gartenexpertin von der Verbraucherberatung 'aid infodienst'. Außerdem müssen die Vasen groß genug sein und nur so weit aufgefüllt werden, dass man nur alle zwei bis drei Tage Wasser nachfüllen muss.

Nicht alle "Hausmittel" sind gute Frischhalter

Handelsübliche Blumenfrischhaltemittel können die Haltbarkeit um 20 bis 50 Prozent verbessern. Dabei sind die Herstellerangaben zu beachten, damit es nicht zu Blattverbrennungen kommt. Der Zusatz von "Hausmitteln" wie Kupfermünzen, Zucker oder Haushaltsreiniger hat in der Regel keine oder nur geringe Effekte. Zucker beispielsweise fördert zwar die Entwicklung der Blumen, aber auch die Vermehrung von Mikroorganismen. Haushaltsreiniger führen häufig zu Verbrennungen an den Laubblättern. Mit anderen Worten - weniger ist oft mehr!



- REFR / Online Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: aid



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