Tipps für Hobbygärtner
Gesund und sicher bei der Gartenarbeit
Frühling heißt Gartenzeit: Hobbygärtner zieht es jetzt wieder hinaus ins Grüne. Dass aber beim Hecken schneiden, Rasen mähen und Abfall häckseln auch Gefahren lauern, vergessen viele. Jährlich ereignen sich in Deutschland laut Aktion "Das sichere Haus" etwa 200.000 Unfälle im Garten. Verletzungen mit scharfen Gegenständen und Stürze zählen darunter zu den häufigsten Ursachen.
Wer auf gute Qualität und korrekte Handhabung der Geräte Wert legt, verringert das Unfallrisiko deutlich. "Käufer von Gartengeräten sollten auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten", empfiehlt Frank Ließmann von TÜV Rheinland. Qualität und Lebensdauer der Produkte stehen in den meisten Fällen im direkten Verhältnis zum Preis. Deshalb sollten Verbraucher bei günstigen Angeboten Material und Prüfsiegel besonders gründlich prüfen.
Wer oft im Garten arbeitet, sollte außerdem seine Tetanusimpfung regelmäßig auffrischen: Bereits kleine Verletzungen können sonst möglicherweise gefährlich werden.
Vorsichtiger Umgang mit Gartenhelfern schützt vor Unfällen
Wer Leitern, Rasenmäher, Heckenschere und Kettensäge nach der winterlichen Ruhepause das erste Mal wieder benutzt, sollte sie auf Beschädigungen überprüfen und die Pflegehinweise des Herstellers beachten. Damit Leitern sicher stehen, bei weichem Boden grundsätzlich Bretter unterlegen.
Für alle Gartenarbeiten gilt gleichermaßen: Entsprechende Arbeitskleidung ist unverzichtbar. Rutschsicheres, festes Schuhwerk gehört neben Handschuhen zur Grundausstattung für Freizeitgärtner.
Achtung bei Kettensägen und Heckenscheren
Besonders beim Hantieren mit Kettensäge, Heckenschere oder Häcksler sind neben der richtigen Arbeitskleiung auch ein Schutz für Augen und Ohren notwendig sowie bei der Kettensäge eine Schnittschutzhose und Schuhe oder Stiefel mit Schnittschutzeinlage. Bei der Bedienung von Kettensägen müssen Hobbygärtner besonders aufpassen. "Kettensägen und Heckenscheren immer mit zwei Händen führen und niemals von der Leiter aus bedienen", warnt der Experte.
Um den richtigen Umgang mit den gefährlichen Maschinen zu lernen, bietet der TÜV Rheinland Lehrgänge an. Im Lehrgang für "Gartenbesitzer, Jäger, Hobbysäger und Brennholzwerber" üben die Teilnehmer innerhalb von vier Theorie- und zehn Praxisstunden die korrekte Handhabung.
- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus. de - // Quelle: TÜV Rheinland




