Samstag, 28. November 2020
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Gartengestaltung

Wie kleine Gärten ganz groß rauskommen

Senior auf Sonnenliege im eigenen GartenViele Gartenbesitzer sind nicht wirklich zufrieden mit ihrem Grundstück. Sei es, weil es in die Jahre gekommen ist, oder auch weil ihm von Anfang an jegliche Grundstruktur fehlte. Oft empfinden sie ihren Garten als zu klein, um wirklich etwas Tolles daraus zu machen. Doch dies ist ein Irrglaube, denn Fachleute für Garten und Landschaft kennen viele Tricks und Techniken, um auch kleinen Gärten große Ausdruckskraft zu verleihen.

Wer sich bei der Gartengestaltung unsicher ist, sollte sich nicht scheuen, einen Experten um Rat zu fragen. Gestaltungsfehler sind schließlich auf kleinem Raum besonders offensichtlich!

Hier einige Expertentipps:

Auch im Kleingarten - gewusst wie!

Je kleiner der Garten ausfällt, desto sorgfältiger sollte er geplant werden und desto wichtiger ist es, gestalterische Akzente zu setzen. Es gilt, hier zurückhaltend zu sein und die Pflanzen, Wege und Beete gut aufeinander abzustimmen, denn ein kleiner Garten wirkt schnell überladen. Wer trotzdem nicht auf seinen Baum im Garten verzichten möchte, sollte einen zu üppig wachsenden Hausbaum aber nicht einfach auf die gewünschte Größe zu stutzen. Denn das kann die natürliche Wuchsform für alle Zeiten zerstören. Viele Baumarten vertragen keinen solch radikalen Rückschnitt! Empfehlenswert dagegen sind viele kleinwüchsige Gehölze, die mit Blüten, Frucht- oder Blattschmuck und ausdrucksvoller Herbstfärbung Abwechslung in den Garten bringen. Hierzu gehören beispielsweise Zierapfel (Malus), Goldregen (Laburnum), Flieder (Syringa) und Kugelakazie (Robinia). Landschaftsgärtner können darüber genau Auskunft geben.

Auch auf die Auswahl anderer Pflanzen für den kleinen Garten sollte große Sorgfalt verwendet werden, denn anders als in einem weitläufigen Garten, steht hier beinahe jede Pflanze ganzjährig im Blickpunkt. Gut gewählt sind Pflanzen mit langen Blütezeiten oder ungewöhnlichen Formen oder Früchten, wie etwa der Liebesperlenstrauch (Callicarpa) mit seinen im Herbst leuchtend violetten Beeren.

Tipps für schmale oder kurze Gärten

Wer einen schmalen Garten sein Eigen nennt, sollte auf gerade Wege sowie seitliche hohe Hecken und Mauern verzichten. Diese verlängern den Garten optisch und lassen ihn noch schmaler erscheinen. Diagonale Wege oder Querfugen hingegen schaffen mehr Breite. Die Seitengrenzen des Gartens sollten offen oder transparent sein. Auch durch Pergolen und Bänke wirkt der Garten weniger schmal.

In kurzen Gärten dagegen kann die Tiefenwirkung durch hohe und dichte Begrenzungen oder einen nach hinten schmaler werdenden Weg gesteigert werden. Nicht zu empfehlen sind große Gehölze im hinteren Gartenbereich, denn sie rücken die Gartengrenze optisch noch näher. Auch Farbe und Größe von Blüten beeinflussen die Raumwirkung. So lassen blaue Blüten im Hintergrund den Garten größer erscheinen, auch weiße Beete verstärken die Tiefenwirkung. Gelb-, orange- und rotblühende Stauden rücken dagegen diesen Bereich optisch näher.

Klein und fantasievoll

Fest steht: Kein Garten muss langweilig, trist und fantasielos sein, nur weil er klein ist. Landschaftsgärtner und auch talentierte Hobbygärtner können dort zum Beispiel einen von Blüten umrankten Sitzplatz schaffen, neben dem sogar Wasserspiele angenehm plätschern - umgeben von Schwertlilien und Rohrkolben in Töpfen oder Wannen. Schließlich lassen sich auch auf engem Raum durch Platz sparende Rankwände verschiedene Gartenzimmer schaffen, die von keiner Stelle des Gartens aus alle Ecken erkennen lassen. Dies weckt die Entdeckerfreude! Einen zu kleinen Garten gibt es also nicht, jedenfalls dann nicht, wenn darin wächst, was am besten zur Geltung kommt.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus -
- Quelle: BGL

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