Donnerstag, 05. Dezember 2019
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Wunderwerke mit Starterpaket

Pflanzzeit Herbst: Blumenzwiebeln brauchen Kälte

HyazinthenzwiebelDie Natur ist eine äußerst erfolgreiche Ingenieurin. Trotz der technischen Innovationen der heutigen Zeit beeindrucken uns ihre Wunderwerke. Denn sie beweist seit Jahrtausenden, welche Strategien und welches Design erfolgreich sind. So hat sie auch mit Blumenzwiebeln eine perfekte Lösung gefunden, Pflanzen sicher über den Winter zu bringen und ihnen im nächsten Jahr einen schnellen Start zu ermöglichen.

Ausgeklügelte "Technik"

Die verblüffenden Leistungen der Natur sind oft gar nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Blumenzwiebeln sind ein ausgefeiltes System, obwohl sie so einfach aussehen und anspruchslos sind. Wenn die Zwiebeln von Narzissen, Hyazinthen, Tulpen und Co. jetzt im Herbst in normale Gartenerde gepflanzt werden, belohnen sie auch Menschen ohne Grünen Daumen im nächsten Frühling mit wunderschönen Blüten.

Die kleinen Kraftpakete bringen fast alles mit, was sie für ihre schnelle und erfolgreiche Entwicklung im nächsten Frühling benötigen: Die Pflanze ist schon im Kleinen in der Blumenzwiebel angelegt und sie ist durch die Zwiebelschalen und die äußere, oft papierartige Haut, vor Beschädigungen geschützt.

rote HyazinthenzwiebelnDoch nicht nur das, Blumenzwiebeln enthalten schon die Nährstoffe, die sie zum Wachsen und Blühen benötigen. Alles, was sie jetzt noch brauchen, um auch wirklich im nächsten Jahr zu blühen, ist Erde, in der sie ihre Wurzeln verankern können, und Wasser für ihren Stoffwechsel. Diese Bedingungen kann man ihnen sogar auf Balkon und Terrasse bieten. Selbst wer in einem Hochhaus mitten in der Stadt wohnt, hat die Möglichkeit, Blumenzwiebeln zu pflanzen und die Entwicklung vom Erscheinen des ersten Blattes bis zur Blüte mitzuerleben.

Kälte muss sein

Die richtige Pflanzzeit ist - neben Erde und Wasser - ganz wichtig für Blumenzwiebeln: Die Zwiebeln, die im Frühling blühen, müssen unbedingt im Herbst in die Erde. Sie brauchen die winterliche Kälte und die anschließende Steigerung der Temperatur als Signal, um schnell zu wachsen und zu blühen. Blieben der Kältereiz und der Temperaturwechsel aus, "wüssten" die Blumenzwiebeln nicht, wann der Winter zu Ende geht und die Umweltbedingungen günstig für ihre Entwicklung sind.

Für Narzissen und andere Zwiebelblumen ist es sogar ein Wettbewerbsvorteil, möglichst früh zu blühen: Sie vermeiden dadurch zu starke Konkurrenz, denn kurz nach dem Winter blühen nur wenige andere Gartenpflanzen und die laubabwerfenden Bäume sind noch kahl.

Blumenzwiebeln können dann mit ihrem schnellen Wachstum und der frühen Blütezeit das Licht optimal nutzen: Die Sonnenstrahlen erreichen den Boden noch gut, bevor die Bäume wieder voll im Laub stehen. So trägt das, was für die Blumenzwiebeln ein Entwicklungsvorteil ist, dazu bei, dass wir uns im Garten oder auf dem Balkon über einen farbenfrohen Start ins nächste Gartenjahr freuen können - vorausgesetzt, dass wir jetzt aktiv werden und den Frühling pflanzen.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus -
- Quelle: IZB

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