Donnerstag, 05. Dezember 2019
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Welcher Christbaum soll es sein?

Tipps für die lange Freude am Weihnachtsbaum

ChristbaumWeihnachtsbäume gibt es fast an jeder Ecke. Doch wer einen Christbaum kauft, möchte auch möglichst lange Freude daran haben. Wo findet man also sein Prachtexemplar und das noch zu einem vernünftigen Preis?

Den größten Marktanteil beim Weihnachtsbaumverkauf haben mittlerweile die Supermarktketten wie Baumärkte, Gartencenter aber auch Discounter und Möbelhäuser. Wer den bequemen Einkauf und kurze Wege schätzt, ist hier richtig. Dagegen haben Kleinerzeuger in der Regel mehr Sorten-Auswahl und die frischeste Ware, da sie nur den täglichen Bedarf für den Verkauf einschlagen.

Neben einigen maßgeblichen Auswahlkriterien sollte man auch auf die richtige Pflege seines Weihnachtsbaums achten.

Hier einige Tipps zum Weihnachtsbaum-Kauf:

  • Kaufen sie Ihren Baum möglichst kurz vor Weihnachten. Fragen Sie den Verkäufer, wann der Baum eingeschlagen wurde. Große Produzenten, die unter anderem auch Supermarktketten beliefern, beginnen schon Ende Oktober mit dem Einschlag, um den logistischen Aufwand bewältigen zu können. Da die Ware oft aus dem europäischen Ausland stammt, wird sie in der Regel auch zu besonders niedrigen Preisen angeboten. An solchen Bäumen hat man allerdings nur kurz Freude, denn mit dem Kauf dieser Bäume ist das Risko verbunden, dass zum Fest die Nadeln auf den Teppich rieseln.  Außerdem ist in großen Warenhäusern häufig nur das Standardsortiment Nordmanntanne von ein Meter bis Zimmerhöhe zu haben.

  • Der fliegende Händler auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes oder einem Freigelände in der Innenstadt ist eine weitere Einkaufsquelle. Hier kann man sowohl den Importbaum aus Dänemark als auch die Tanne vom Landwirt aus der Region finden.

  • Wer Ansprüche bezüglich Baumart, Frische und vorweihnachtlichem Einkaufserlebnis hat, für den ist der Förster oder private Waldbesitzer beziehungsweise der Landwirt die richtige Adresse. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die ihre selbst angezogenen Bäume direkt vermarkten, haben regelmäßig die frischeste Ware und oft auch ein vielfältiges Sortiment unterschiedlichster Baumarten. Tannengrün, Brennholz oder landwirtschaftliche Produkte werden oft mit angeboten. Fragen Sie den Verkäufer auch, ob der Baum umweltschonend erzeugt ist. Manche Produzenten verzichten zum Beispiel auf Unkrautvernichtungsmittel in den Baumkulturen und setzen stattdessen Schafe als Ökorasenmäher ein. Heimische Weihnachtsbäume haben nur kurze Transportwege hinter sich. Man erkennt sie zum Beispiel an ihrem Herkunftszeichen, das heißt einer besonderen Banderole wie die "Hessentanne" oder der "Christbaum aus Baden-Württemberg". Damit soll signalisiert werden, dass sie aus einem definierten Bundesland stammen, das heißt regional erzeugt wurden.

  • Bei manchen Betrieben kann man sich seine Tanne in der Schonung selbst aussuchen und fällen. Passende Sägen werden üblicherweise gestellt. Frischer geht es nun wirklich nicht. Und für Kinder und Enkel ist eine solche Aktion in freier Natur oft noch interessanter als der eigentliche Baum. Der gemeinsame Ausflug aufs Land kann ein genussvolles vorweihnachtliches Erlebnis sein.

  • Ein zeitsparender und bequemer Weg ist der Einkauf via Internetshop. Die Bäume sind im Karton geschützt verpackt und werden frei Haus geliefert. Auch als Geschenk für Freunde oder Geschäftspartner kann das eine gute Idee sein.

 

Pflegetipps für den Christbaum:


Weihnachtsbäume können Sie mit den gleichen Maßnahmen wie Schnittblumen frisch halten:

  • Stellen Sie den Baum zuhause gleich ins Wasser. Zuvor den Stammfuß frisch ansägen, damit die Poren offen sind und ungehindert Wasser aufnehmen können. Untersuchungen haben ergeben, dass jegliche Zusätze zum Wasser wirkungslos sind. Ein bis zwei Liter Wasser kann ein Baum am Tag aufnehmen. Also immer schön nachgießen.

  • Vermeiden Sie die unmittelbare Nähe zu Heizkörper und Kachelofen. So haben Sie lange Freude an ihrem Weihnachtsbaum.

Übrigens: Bei frischen Weihnachtsbäumen ist auch das Brandrisiko geringer.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quelle: aid

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