Mittwoch, 25. April 2018
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Gartenblüher im Topf

Tricks: Balkon- und Terrassenpflanzen richtig überwintern

Stiefmütterchen im TopfDie Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, und es dauert nicht mehr lange, bis sich der erste Frost zeigt. Höchste Zeit also, die Gartenblüher auf Balkon und Terrasse winterfest zu machen. Befolgt man dabei einige gärtnerische Regeln für die Überwinterung von Topfpflanzen, erwachen diese im Frühjahr wieder zu neuer Pracht.

Während Herbstblüher wie Stiefmütterchen oder Hornveilchen noch lange in voller Pracht präsentieren und bis in den Winter hinein mit strahlenden Farbtupfern begeistern, können andere verblühte Balkonschönheiten im Spätherbst schon einmal vorsorglich für die anstehende kalte Jahreszeit winterfest gemacht werden.

Denn lediglich von etwas Erde umgeben, sind viele Gartenblüher der winterlichen Kälte schutzlos ausgesetzt. Um die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen, benötigen sie die richtige Hilfe. Mit nur wenigen Handgriffen sollten sie gut eingepackt und geschützt in den Winterschlaf versetzt werden. Im nächsten Frühling können sie dann wohlbehalten aufwachen und weiterblühen.

Schutz bei Temperaturen unter fünf Grad

Sinken die Temperaturen unter fünf Grad, freuen sich die meisten Gartenblüher über den Rückzug in ein kühles und dunkles Winterquartier, zum Beispiel den Treppenflur oder den Keller.

Sehr schwere und große Töpfe müssen dagegen zwangsläufig oft draußen bleiben und sollten, wie selbst winterharte Gartenblüher, nicht ungeschützt der Kälte ausgesetzt werden. Denn anders als im Garten umgibt sie in Töpfen, Kübeln und Balkonkästen lediglich eine dünne Schicht Erde, die keinen ausreichenden Schutz gegen den hartnäckigen Winter bietet. Hier ist eine gewisse Vorbereitung zum Schutz der Pflanzen als auch der Töpfe erforderlich.

Maßnahmen - Schritt für Schritt

  • Damit die Pflanzen im Winter nicht unnötig Energie in ihr Wachstum stecken, sollten alle abgestorbenen Pflanzenteile mit einer scharfen Gartenschere abgeschnitten werden.

  • Da es am Balkon- oder Terrassenrand oft besonders windig und kalt ist, sollten die Gartenblüher draußen in eine windgeschützte Ecke platziert werden. Ideal ist ein Standort an der Hauswand, da diese sie vor ungünstigen Wetterbedingungen schützt und gleichzeitig für natürliche Wärme sorgt.

  • Damit die Pflanzen keine kalten Füße bekommen und die Wurzeln von unten nicht erfrieren, empfiehlt es sich Kübel und Töpfe etwas erhöht auf Styropor oder eine Holzplatte zu stellen.

  • Bei eisigen Temperaturen, sollte vor allem der Wurzelbereich der Pflanzen geschützt werden, da die dünne Schicht Erde im Topf sehr leicht anfrieren kann. Ein Schutzmantel aus Vlies, Kokosfasern oder Luftpolsterfolie um den Topf gebunden ist dabei der perfekte Winterschutz. Die Gartenblüher können dabei zusätzlich mit Fichtenreisig, Mooskissen oder Rindenmulch bedeckt werden. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern schützt auch die Erde vor Verdunstung und Schnee. Dabei sollte die Erde allerdings nicht komplett abgedeckt werden, damit ausreichend Luft zirkulieren kann.

  • Im Winter benötigen die Gartenblüher nur wenig Aufmerksamkeit, doch obwohl die meisten von ihnen während der Kälteperiode kaum wachsen, verbrauchen sie dennoch Wasser und können sogar vertrocknen. Daher müssen sie auch weiterhin in Maßen gegossen werden. Es empfiehlt sich die Erde alle drei Wochen bis vier Wochen auf Feuchtigkeit zu kontrollieren und dementsprechend zu gießen. Düngergaben sind dagegen während der kalten Jahreszeit nicht notwendig.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -

- Bildquelle: Blumenbüro Holland

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