Samstag, 04. Juli 2020
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Senioren oft Opfer von Gartenunfällen

Wichtige Sicherheitstipps für die Gartenarbeit

HeckenschereHobbygärtner freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf die Gartensaison. Doch bei der Gartenarbeit, vor allem mit Geräten wie Spaten und Hacke, ist Vorsicht geboten. Denn bei einer Gartensaison von April bis Oktober passieren über 1.000 Unfälle pro Tag - die Opfer sind oft Senioren. Dennoch ist es wichtig, in jedem Alter bei der Gartenarbeit einige Sicherheitshinweise zu beachten.

Rund 220.000 Unfälle ereignen sich jährlich in Gärten, so Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Dabei kann jeder, der sicher in seinem Garten arbeiten möchte, neben dem achtsamen Umgang mit den Gartengeräten durch einfache Sicherheits- und Verhaltensregeln das Unfallrisiko zusätzlich minimieren. Gerade Senioren sollten auf sicheres Arbeiten im Garten achten, denn ältere Menschen sind besonders häufig von Unfällen betroffen. 

Hier einige Tipps für Sicherheit bei der Gartenarbeit:

  • Auf zweckmäßige Kleidung achten
    Feste, geschlossene und rutschfeste Schuhe, gegebenfalls auch Kopfbedeckung und Schutzhandschuhe tragen.

  • Arbeitsgeräte prüfen
    Alle Gartengeräte grundsätzlich und regelmäßig auf Beschädigungen überprüfen. Nur Leitern mit unbeschädigten Sprossen und Holmen verwenden. Beschädigte Leitern aus dem Verkehr ziehen.

  • Sicherer Stand muss sein
    Bei der Leiter auf einen ausreichenden Neigungswinkel und Standsicherheit achten, gegebenfalls. Standfestigkeit durch eine zusätzliche Unterlage herstellen. Immer mit beiden Füßen auf der Sprosse bleiben und während der Arbeit mit einer Hand festhalten. Nicht zu weit überbeugen, sonst verliert man schnell das Gleichgewicht. Stattdessen die Leiter besser verschieben.

  • Heckenscheren richtig auswählen
    Heckenscheren sollten eine Zweihand-Sicherheitsschaltung haben. Dann schaltet sich das Gerät nur dann ein, wenn beide Knöpfe gedrückt sind. Außerdem sollte die Heckenschere handlich sein - also nicht zu groß oder zu schwer.

  • Sicherheitsorientiert mit dem Rasenmäher umgehen
    Reparieren, reinigen und Schnitthöhe verstellen bei einem Rasenmäher nur bei gezogenem Netzstecker (Geräte mit Elektromotor) oder Zündkerzenstecker (Geräte mit Benzinmotor).

  • In der Höhe angurten
    Nicht ungesichert in Bäume klettern. In größerer Arbeitshöhe Anseilschutz verwenden.

  • Pausen machen
    Insbesondere Hobbygärtner im Seniorenalter sollten sich öfter mal eine Ruhepause gönnen. Danach sind die Aufmerksamkeit und auch die Bewegungssicherheit bei der Gartenarbeit wieder größer. Vor allem an heißen Tagen nicht zu viel vornehmen - lieber in Etappen arbeiten.

  • Nach getaner Gartenarbeit aufräumen
    Keine scharfen und spitzen Gegenstände wie etwa Gartengeräte mit Schneidwerkzeug herumliegen lassen.

  • Erste-Hilfe-Ausrüstung ist auch im Garten Pflicht
    Für die Behandlung kleinerer Verletzungen einen Erste-Hilfe-Kasten bereit halten.

Zudem sollte man als Gartenbesitzer wissen:
Gartenunfälle mit längerfristigen medizinischen Folgen können sehr kostspielig werden. Da Gärtnern unter die Freizeitbeschäftigungen fällt, greift im Fall der Fälle auch nicht die gesetzliche, sondern nur eine private Unfallversicherung.  



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- Quellen: Deutsche Vermögensberatung AG / Das sichere Haus

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