Mittwoch, 18. Juli 2018
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Kühler Kopf an heißen Sommertagen

Drei Tipps gegen die Hitze in den eigenen vier Wänden

JalousienAn heißen Sommertagen heizen sich viele Häuser auf. Besonders in großen Städten kühlen Wohngebäude durch die dichte Bebauung über Nacht nicht mehr ausreichend ab. Am Tag sind dadurch Innentemperaturen von über 30 Grad Celsius möglich.

Mit einigen einfachen Maßnahmen können Mieter und Hausbesitzer ihre Wohnung jedoch weitgehend kühl halten.


Die Initiative Deutsche Energie-Agentur zeigt, wie man auch bei großer Hitze eine angenehmere Raumtemperatur erreichen kann:


1. Richtig Lüften

Ausgiebig Lüften sollte man nur in den kühlen Morgenstunden oder nachts. Denn tagsüber gelangt die Hitze durch das geöffnete Fenster in die Wohnräume. Ist eine Wohnung erst einmal aufgeheizt, ist es schwer, die Lufttemperatur wieder zu senken. Tagsüber sollten daher möglichst alle Fenster und Türen geschlossen bleiben.

2. Wärmequellen minimieren

Alle großen Wärmequellen im Haus - Computer, Deckenfluter oder auch Plasmafernseher - sollten nur dann benutzt werden, wenn sie wirklich gebraucht werden. Wer aufgeheizte Räume vermeiden will, muss darauf achten, dass nicht im Raum selbst unnötig Wärme erzeugt wird.

3. Sonnenschutz nutzen

Für angenehmere Temperaturen sorgt vor allem ein außen angebrachter Sonnenschutz wie Jalousien, Roll- oder Klappläden. Die Sonneneinstrahlung kann so um bis zu 75 Prozent reduziert werden. Denn hat ein Sonnenstrahl erst einmal die Glasscheibe passiert, ist auch die Hitze ins Innere gelangt. Vor Montage eines außenliegenden Sonnenschutzes muss aber der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden.

Weniger effektiv, aber dennoch nützlich, ist ein Blendschutz auf der Innenseite der Fenster: Wenig lichtdurchlässige Sonnenschutzrollos oder gut abdunkelnde Vorhänge sind dann die beste Lösung. Helle und reflektierende Rollos reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch bis zu einem Drittel.

Wer diese Maßnahmen beherzigt, kann die Wärme im Haus oder in der Wohnung deutlich reduzieren. Auch wenn der Sommer noch so heiß ist, sollte nach Möglichkeit auf den Einsatz von Kompakt-Klimageräten verzichtet werden. Denn zu den Anschaffungskosten kommen beträchtliche Stromkosten hinzu.

Übrigens:
Ein Wohngebäude mit guter Dämmung oder solidem Mauerwerk wird im Sommer immer kühler sein als schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude. Eine gute Dämmung hält Gebäude nicht nur im Sommer kühl, sondern auch im Winter warm.



- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus - -
- Quelle: dena

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