Mittwoch, 22. November 2017
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Haus und Wohnung gegen Diebstahl sichern

Einbruchschutz: Nützliche Maßnahmen und ihre Kosten

Einbruchsicherung TerrassentürAllein im Jahr 2014 wurden in Deutschland 152.000 Einbrüche in ein Haus oder eine Wohnung registriert. Die jährlich dadurch verursachten Schäden für Mieter und Eigentümer liegen bei rund 430 Millionen Euro. Doch man kann sich gegen Einbruch schützen, mahnt die Bausparkasse Schwäbisch Hall. Sie zeigt Möglichkeiten auf, die eigenen vier Wände gegen fremdes Eindringen aufzurüsten und beziffert auch die Kosten für diverse Maßnahmen.

Ein Großteil der Haus- und Wohnungseinbrüche ist mit relativ einfachen Mitteln zu verhindern. Die Täter arbeiten nämlich unter hohem Zeitdruck. Um ungesicherte Fenster und Türen aufzubrechen, reichen den Eindringlingen oft einfache Werkzeuge wie Schraubenzieher oder Zange. Stoßen sie dagegen auf Widerstand, geben sie oft in kürzester Zeit auf. Nachweislich scheitern über 40 Prozent durch vorhandene Sicherungen. Einbruchschutz macht sich also bezahlt, denn Einbrecher meiden offensichtlich geschützte Häuser.

Folgende Schwachpunkte sind bei der Einbruchsicherung besonders zu beachten:


Haustür
Im Eingangsbereich schützt eine einbruchhemmende Haustür. Ältere Türen lassen sich mit einem einbruchhemmenden Schloss mit Sicherheitsprofilzylindern, Schutzbeschlägen und zusätzlicher Zylinderabdeckung nachrüsten. Kosten: ab 750 Euro.

Fenster
Fenster gibt es ebenfalls mit Schlössern, die Einbrecher verzweifeln lassen. Herkömmliche Fenster lassen sich mit verschließbaren Fenstergriffen und einer abschließbaren Fenstersicherung nachrüsten. Kosten: pro Fenster etwa 150 bis 200 Euro.

Rollläden
Rollläden sollten mit einem Sperrstift oder einem massiven Riegelbolzen gegen unbefugtes Hochschieben oder Herausziehen geschützt sein. Kosten: unter 50 Euro.

Keller
Kellereingänge müssen mit der gleichen Sorgfalt gesichert werden wie die Haustür. Hier bieten sich neben Scharnierseitensicherungen auch massivere Maßnahmen wie Querriegelschlösser an. Kosten: 200 bis 500 Euro.

Gitterrostsicherungen verhindern das Abheben der Roste von den Kellerschächten. Kosten: ca. 50 Euro pro Schacht.

Terrasse und Balkon

Terrassen- und Balkontüren  erhalten mit einer Bandseitensicherung, einem Stangenschloss und einem abschließbaren Fenstergriff einen soliden Einbruchschutz. Das Einschlagen der Scheibe kann eine Einbruchschutzfolie verhindern. Kosten: ca. 500 Euro.

Gartenlaube
Gartenhäuschen auf dem Hausgrundstück können ebenfalls die Neugier von Einbrechern wecken. Darum: Nicht unverschlossen lassen, sondern mindestens mit einem massiven Vorhängeschloss sichern. Kosten: max. 30 Euro.

Immer auf Qualitätszeichen achten

Beim Kauf von einbruchhemmenden Produkten sollte man grundsätzlich auf Prüfsiegel und Gütezeichen achten, z. B. DIN-Normen, VdS-geprüft, ift-zertifiziert. Einbruchhemmende Türen und Fenster werden in sechs Widerstandsklassen (Resistance Class (RC)) eingeteilt. RC 1 ist die niedrigste, RC 6 die höchste Schutzklasse. Für einbruchhemmende Profilzylinder und Schutzbeschläge gilt die DIN 18 251.

Fachgerecht einbauen lassen

So wichtig wie das Produkt selbst ist auch der fachgerechte Einbau. Die Montage sollte deshalb ein VdS-anerkannter Fachbetrieb durchführen, von dem man sich auch eine Montagebescheinigung ausstellen lassen sollte.

Alarmanlage - eine Ergänzung zu mechanischen Vorrichtungen

Die Installation einer Alarmanlage ist keine Alternative zu mechanischen Schutzvorrichtungen, sondern erst als mögliche Ergänzung zu diesen sinnvoll. Gute Alarmsysteme sind mit 7.500 bis 15.000 Euro auch deutlich teurer als die genannten Schutzmaßnahmen.

Staatliche Förderungen für Einbruchsicherung

Über die Förderprogramme "Altersgerecht Umbauen" und "Energieeffizient Sanieren" der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann in Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhang mit einer dieser Programme stehen.

Einbruchschutz-Beratung der Kriminalpolizei

Beamte der kriminalpolizeilichen Beratungsstellen machen auf Wunsch auch Hausbesuche, zeigen Schwachstellen auf und geben konkrete Ratschläge, welche Sicherungen angebracht werden sollten.

Weitere Informationen unter:

k-einbruch.de


und

www.kfw.de/einbruchschutz


 

- REFR / Online-Redaktion serviceseiten50plus.de -
- © Foto: ABUS

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